Mit dem BBSV Wien gab es heuer einen richtig guten Aufsteiger, der mit einem starken Spiel in Neunkirchen und zuhause gegen den KV Schwaz bereits aufgezeigt hat. So richtig ins Punkte sammeln sind sie jedoch noch nicht gekommen. Mit zwei guten Legionären, zwei jungen “Routiniers” und zwei jungen Spielern haben sie eine gute Mischung in der Mannschaft, die auch auswärts jederzeit für eine Überraschung gut sein kann.
Martin Rathmayer wurde vom Nachwuchsteamspieler Simon Seper auf den ersten beiden Bahnen ordentlich gefordert, erst mit 184 Kegel im dritten Satz konnte er sich von ihm absetzen und schlussendlich souverän mit 3:1 und 674 zu 619 Kegel den Mannschaftspunkt holen. Das beste Duell des Tages fand zwischen Jan Mecerod und Landsmann David Machala statt. Im Generationenduell stand es nach zwei Bahnen 1:1 mit gleich viel gespielten Kegel, wobei beide die Satzpunkte mit nur einem Kegel Differenz gewannen. Den dritten Satz holte sich Machala mit 182 zu 173 Kegel, ehe Jan mit 189 Kegel zu 176 Kegel noch den Mannschaftspunkt holte, denn am Ende hatte er mit 669 zu 665 Kegel vier Kegel mehr auf der Anzeigetafel stehen.
Diesen 2:0-Vorsprung bauten Lukas Temistokle und Georg Müllner, der den erkrankten Patrick Fritz ersetzte in eine 4:0-Führung aus. Lukas ließ seinem Gegner nur auf der letzten Bahn eine Chance und gewann klar mit 677 zu 604 Kegel. Georg machte seine Sache äußerst gut. Schon am Vortag war er mit der Tagesbestleistung dafür verantwortlich, dass die 2er ein Unentschieden gegen Mank holte. Gegen BBSV legte er noch eine Schippe drauf, zeigte über 120 Wurf eine konstante Leistung und holte mit 634 zu 606 Kegel den Mannschaftspunkt.
Michal Kratochvil, der ebenfalls verkühlt war, quälte sich über 120 Wurf lange, konnte seinem Landsmann Jan Varak nicht gefährlich werden und verlor mit 597 zu 627 Kegel. Matthias Zatschkowitsch zeigte dagegen gegen den zweiten Jung-Nationalteamspieler Nico Haubmann kaum Schwächen und überrollte seinen Gegner mit 4:0 und 696 zu 565 Kegel.
Mit diesem klaren 7:1-Erfolg liegen wir weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Das nächste Spiel steigt beim Angstgegner SKC Kleinwarasdorf, der heuer zum ersten Mal sein vielen Jahren auswärts wieder besiegt werden soll.