5. Platz beim Weltpokal

Am 14. Oktober traten wir die Reise zum Weltpokal im ungarischen Zalaegerszeg an. Mit 10 Spielern und einigen mitgereisten Schlachtenbummlern fuhren wir mit zwei Kleinbussen nach Ungarn. Am Dienstag waren dann unsere ersten drei Spieler an der Reihe. In der Qualifikation für das Halbfinale geht es rein um die Gesamtanzahl der Kegel. Bei 15 angetretenen Teams, die jeweils Meister in der vergangenen Saison in ihrem Land waren, räumten wir uns Chancen für das Erreichen der Top 4 ein. Wie sich zum Schluss herausstellte nicht umsonst. Startspieler war wie üblich Martin Rathmayer. Nach verheißungsvollem Start wurden es am Ende ausbaufähige 614 Kegel. Nicht der Start, den wir uns erhofft hatten. Aber da kam Gott sei Dank als zweiter Spieler Jan Mecerod und überzeugte auf voller Linie. Mit 636 Kegel stimmte er uns wieder positiv und nachdem Michal Kratochvil als Schlussspieler an diesem Tag grandios startete, stiegen unsere Hoffnungen wieder. Michal bremste sich leider in der zweiten Halbzeit noch ein, fiel aber mit 586 Kegel nicht besonders ab.

Am zweiten Spieltag war nur Patrick Fritz von uns an der Reihe. Er lieferte von Beginn an ein grundsolides Spiel ab, es fehlte etwas das Glück um eine bessere Quote zu erspielen, mit 606 Kegel hielt er uns allerdings weiter im Rennen. Nach 4 Spielern fehlten nur 53 Kegel auf den vierten Platz, aber auch der zweite Platz war mit 59 Kegel in Reichweite, somit war noch alles möglich.

Lukas Temistokle war der vorletzte Spieler. Er brachte uns mit 626 Kegel noch näher an die Top 4 heran und schnell war klar, dass die Entscheidung im letzten Durchgang zwischen uns und Neumarkt aus Italien fallen würde. Unser Schlussspieler war wie immer Matthias Zatschkowitsch. Leider hatte ihn am Vorabend ein Kreislaufzusammenbruch Kraft gekostet, die ihm schlussendlich auch gefehlt hatte. Er kämpfte vergebens, hatte wenig Fallglück und so mussten wir am Ende Neumarkt den Platz unter den Top 4 überlassen. Mit 604 Kegel war Matthias natürlich alles andere als zufrieden.

Das Fazit ist, dass wir alle, mit Ausnahme von Jan, 10-20 Kegel unter unseren Möglichkeiten geblieben sind und das kann man sich bei einem Weltpokal nicht erlauben. Dennoch waren wir mittendrin statt nur dabei, haben starke Teams wie Szeged und Belgrad hinter uns gelassen und mit den besten Teams mitgehalten. Das spricht definitiv für unsere Stärke, wir konnte sie leider in diesen drei Tagen nicht zur Gänze abrufen. Das ist sicher etwas woran wir noch arbeiten müssen.

ABER wir haben die Qualifikation für die Champions League geschafft und sind dabei als 5. des Weltpokals gesetzt, somit bleiben uns die ganz großen Kapazunder erspart.

Ergebnisse des Weltpokals findet ihr hier:

Ergebnisse

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