Zu Christi Himmelfahrt war es soweit. Wir hatten die Chance den NÖ-Cup zum dritten Mal in Folge für uns zu entscheiden. In Groß Schweinbarth fand das Finale im Duell mit den Mannschaften aus Neunkirchen, Kronlachner Wr. Neustadter (Zweitligist) und Mank (Drittligist) statt. Das Duell um den Sieg lautet natürlich Orth gegen Neunkirchen bzw. Staatsmeister gegen Vize-Staatsmeister.
Im ersten Durchgang holte sich Martin Rathmayer mit 15,5 Satzpunkten souverän 4 Mannschaftspunkte, wobei er die erste Bahn um lediglich einen Kegel gewann. Mit 666 Kegel verfehlte er den Einzelbahnrekord um lediglich 6 Kegel. Philipp Vsetecka aus Neunkirchen musste sich in diesem Durchgang den zweiten Platz mit Walter Grasmann von KV Union Raika Mank teilen und somit hatten wir bereits 1,5 Mannschaftspunkte Vorsprung.
Der Vorsprung schrumpfte im zweiten Durchgang auf einen halben Mannschaftspunkt. Honza Mecerod startete zwar vielversprechend mit 4 Mannschaftspunkten, eine durchwachsene zweite Bahn brachte jedoch nur 1,5 Satzpunkte und so lief er einem Rückstand hinterher. Mit einer starken zweiten Halbzeit erzielte Honzi 614 Kegel, Milan Blecha konnte er von den Satzpunkte jedoch nicht mehr gefährlich werden, die anderen Mannschaften hielt er auf Abstand und somit blieben uns 3 Mannschaftspunkte.
Im Duell Patrick Fritz gegen Markus Vsetecka verpasste es der Neunkirchner für klare Verhältnisse zu sorgen und so holte sich Patrick jeweils mit einem Kegel Vorsprung die volle Punktezahl in den ersten beiden Sätzen. Im dritten Satz folgte der Rückschlag, denn es reichte für Patrick nur für zwei Satzpunkte, während Vsetecka vier Satzpunkte holte. Somit entschied die letzte Bahn über den Sieger des Durchgangs. Auf dieser zeigte Patrick seine ganze Nervenstärke und ließ dem Neunkirchner mit 170 Kegel Chance mehr. Mit 623 Kegel zeigte auch er, dass er die Form aus der Superligasaison konserviert hatte.
Mit 1,5 Mannschaftspunkten Vorsprung startete Lukas Temistokle ins Rennen. Nachdem es auf der ersten Bahn nur für drei Satzpunkte reichte, gewann er die weiteren drei Bahnen und holte mit 648 Kegel weitere vier Mannschaftspunkte für uns.
Dadurch hatte Matthias Zatschkowitsch in der vorletzten Runde die Chance, den Cup vorzeitig für uns zu entscheiden, indem er in diesem Durchgang vor Michael Gollubits lag. Der Routinier der Neunkirchner zeigte nur bedingt Gegenwehr und so konnte Matthias Zatschkowitsch jede Bahn für sich entscheiden und den Cupsieg für uns mit 645 Kegel fixieren.
Im letzten Durchgang ging es für Michal Kratochvil nur mehr darum den Mannschaftsbahnrekord anzuheben. Dies gelang ihm eindeutlich und mit 3748 Kegel gewannen wir eben nicht nur das Cupfinale, sondern erzielten auch noch einen neuen Mannschaftsbahnrekord auf den Kegelbahnen am Sandberg.
Das Österreich-Cupfinale findet Ende Juni in Vorarlberg statt.