Wichtiger Auswärtssieg in Krems

In Krems konnten wir am vergangenen Tag den 3. Sieg in Folge feiern. Mit einem 5:3-Auswärtssieg lachen wir weiterhin von der Tabellenspitze. Überragender Akteur war mal wieder Matthias Zatschkowitsch mit 683 Kegel.

Auch in der 3. Runde gingen wir wieder als Sieger von der Bahn. Diesmal war die Mannschaftsleistung nicht überragend, aber auch solche Spieler müssen erst gewonnen werden. Im ersten Durchgang war bereits alles möglich. Von 0:2 bis 2:0, am Ende wurde es dann ein 1:1 nach dem ersten Durchgang. Honza Mecerod tat sich wie so viele Spieler beim ersten Mal am Kremser Pulverturm schwer und lag nach 2 Bahnen mit 0:2 zurück. Dafür hielt Patrick Fritz toll mit der Nr. 1 der Kremser mit und konnte mit einer starken Leistung dem Tschechen auf den ersten beiden Bahnen einen Satzpunkt abluchsen. Auch der dritte Satz ging an Patrick und so musste er nun die 5 Kegel Vorsprung ins Ziel bringen. Ein enges Duell auch im letzten Satz endet leider mit 7 Kegel Vorsprung für den Kremser und somit blieb der Mannschaftspunkt mit 614 zu 612 Kegel bei den Heimischen. Aber Patrick zeigte erneut eine starke Leistung und hat dadurch auch den Sprung in den“15-Mann-Kader“ der österreichischen Nationalmannschaft für die Team-WM im Oktober geschafft, ob er es auch unter die letzten 8 Spieler schafft, ist noch offen. Honza fing sich nach 2 Bahnen und zeigte anschließend eine Leistung, wie in den zwei Spiele davor. Mit 169 und 161 Kegel ließ er Aschengeschwandtner Christian keine Chance mehr und holte sich verdient mit 597 zu 567 Kegel den Mannschaftspunkt.

28 Kegel plus und nun sollten weitere zwei Mannschaftspunkte folgen. Allerdings erwischte Martin Rathmayer vor allem beim Abräumen einen Tag zum vergessen und so gab er nach souveräner Führung doch noch den ersten Satzpunkt aus der Hand. Im zweiten Satz brachte er Gott sei Dank einen noch größeren Vorsprung über die Runden und holte sich einen kleinen Kegelpolster bei einem 1:1 in Sätzen. Der dritte Satz ging dann klar an den Kremser und somit musste er im letzte Satz 13 Kegel aufholen. Die Möglichkeiten waren da, aber wieder vergeigte er es im Abräumen und so blieb der Mannschaftspunkt mit 588 zu 583 Kegel in Krems. Glücklicherweise lief es bei Lukas Temistokle besser. Er haderte zwar mit dem Kegelfall, war aber in seinem Duell ständig Herr der Lage und konnte souverän mit 2:0 in Führung gehen. Die dritte Bahn war umkämpfter. Er vergab erst am letzten Wurf die frühzeitige Duellentscheidung mit einem schlechter Streuer. Allerdings war sein Kegelpolster für die letzte Bahn beträchtlich, sodass sich das Zittern in Grenzen hielt. Mit einer starken Schlussbahn von 165 Kegel erzielte er 602 Kegel und holte das 2:2 für uns.

Mit einem Vorsprung von 89 Kegel benötigten wir nun noch einen Mannschaftspunkt für den erhofften Sieg. Matthias wusste die letzten Kremser Hoffnungen im Keim zu ersticken. Denn mit 166 Kegel auf der ersten Bahn holte er sich gleich mal einen 23 Kegel Vorsprung. Nach seinen 185 Kegel im zweiten Satz war das Duell so gut wie entschieden und die Chance auf den Einzelbahnrekord lebte. Auf der anderen Seite fand Michal nicht wirklich ins Spiel, allerdings tat sich auch sein Landsmann David Machala schwer, sodass sich dieser nicht wirklich absetzen konnte. Im dritten Satz fand sich Michal besser zurecht erzielte 155 Kegel. Allerdings schaffte das auch Machala und somit war das Duell frühzeitig zu Gunsten von Krems entschieden. Matthias spielte weiter nahezu makellos und holte sich ebenso frühzeitig den Duellsieg mit 163 zu 138 Kegel. Auf der letzten Bahn konnte Michal noch ein paar Kegel gut machen. Sein Spiel beendete er mit 568 Kegel. Matthias griff im letzten Satz sogar nochmal die 700er Marke an. Ein misslungener Anwurf am 28. Wurf vermiesten ihm allerdings die 700 und auch den Bahnrekord, den er mit 683 um lediglich 2 Kegel verpasste. Dennoch wieder eine überragenden Leistung von ihm.

Im Endeffekt durften wir einen ungefährdeten 5:3-Sieg mit 191 Kegel Vorsprung und einem Mannschaftsschnitt von 607 Kegel feiern.

In der nächsten Woche wartet zuhause der BSV Voith St. Pölten auf uns. Die Landeshauptstädter hatten einen holprigen Start, allerdings dürfte das Selbstvertrauen für unsere Bahn bei ihnen stimmen, konnten sie doch das letzte Spiel vorm Coronaabbruch mit einer sehr starken Leistung bei uns gewinnen. Ein richtige Spitzenspiel dürfte dadurch garantiert sein!

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