Revanche gegen St. Pölten gelungen

Mit einer erneuten fantastischen Heimleistung von 4060 Kegel konnte der 4. Sieg in Serie eingefahren werden. Mit einem 6:2 Erfolg lachen wir weiterhin von der Tabellenspitze. Mannschaftsbesten waren vom BSV Voith St. Pölten Philipp Vsetecka mit 733 Kegel, übertrumpft nur von unserem Mannschaftsbesten Matthias Zatschkowitsch mit 745 Kegel.

Im ersten Durchgang zeigte sich bereits, dass es ein Spitzenspiel werden wird. Die durch den Ausfall von Thomas Langbauer geschwächten St. Pöltner hielten von Anfang an mit unserem starken Startduo mit. Martin Rathmayer konnte sich ab dem zweiten Satz dank einer Abräumleistung von 80 Kegel von Markus Vsetecka absetzen. Er gab die Führung nicht mehr her, brachte alle Satzpunkte ins Ziel und verpasste mit 696 Kegel knapp den 700er. Auf der anderen Seite hielt Honza Mecerod fantastisch mit Philipp Vsetecka mit. Die beiden lieferten sich ein packendes und hochklassiges Duell, dass Vsetecka nach einem 1:1 nach zwei Sätzen auf den zweiten 60 Wurf mit 733 zu 678 Kegel für sich entschied.

Bei einem 1:1 betrug unser Vorsprung nur 8 Kegel. Die Spannung des Spiels hielt bis zur dritten Bahn im zweiten Durchgang an. Da gelang uns der Befreiungsschlag und wir konnten uns von den Landeshauptstädtern absetzen. Patrick Fritz agierte weiterhin in nationalteamreifer Form. Auf den ersten beiden Bahnen war er gegen Filip Dejda der nervenstärkere Spieler und hielt den Tschechen jeweils um zwei Kegel auf Abstand. Im dritten Satz fixierte er überlegen mit 164 zu 146 Kegel den Mannschaftspunkt. Da konnte auch eine befreit aufspielende Bahn von Dejda nichts mehr an dem Punktgewinn für Patrick mit 641 zu 638 Kegeln ändern. Luki tat sich schwer ins Spiel zu finden und ließ seinem Gegner die ein oder andere Chance zu punkten. So holte sich Gernot Buchinger völlig verdient den zweiten Satz. Allerdings legte Luki auf den zweiten 60 Wurf gehörig nach. Spielte 363 Kegel auf 60 Wurf und fixierte schlussendlich souverän mit 669 zu 618 Kegel den Mannschaftspunkt.

Den 62 Kegel Vorsprung konnte Matthias schnell verdoppeln. Er agierte weiterhin in Überform und lieferte erneut eine nahezu fehlerfrei Partie ab. Nach 179 Kegel im ersten Satz gelang ihm im zweiten Satz sein erster 200er bei einem Meisterschaftsspiel. 187 Kegel auf der dritten Bahn bedeuteten eine unglaubliche Quote von 566 Kegel. Erneute spielte er also auf seinen Österreichrekord von 747 Kegel hin. Und tatsächlich am vorletzten Wurf bekam er mit einem 9er nochmal die Chance den Rekord zu überspielen. 8 Kegel waren dafür notwendig. Leider wurden es nur 5 und so blieb er mit 745 Kegel knapp unter seinem Rekord. Sein Duell gewann er klar mit 4:0. Michal Kratochvil lieferte sich ein enges Duell mit Matko Bulka. Die erste Bahn ging knapp an den St. Pöltner Legionär (160:157 Kegel). Im zweiten Satz teilten sich die beiden den Satz mit 155 Kegel. Im dritten Satz behielt Michal mit 177 zu 175 Kegel die Oberhand. Eine letzte schwächere Bahn verhinderte den Mannschaftspunkt für Michal. Mit 159 zu 142 Kegel sicherte sich Bulka den letzte Satz und blieb somit mit 2,5 zu 1,5 Satzpunkten siegreich. Michal rundete unser mannschaftliches Topergebnis mit 631 Kegel ab.

Mit diesem 6:2-Erfolg über einen weiteren Top 3 Anwärter lachen wir weiterhin gemeinsam mit dem KV Schwaz von der Tabellenspitze. Allerdings ist uns Kleinwarasdorf mit 7 Tabellenpunkten dicht auf den Fersen. Und genau auf diese Mannschaft treffen wir nach der Pokalpause in zwei Wochen. Ein spannendes Spiel im Burgenland ist also garantiert.

Wir fahren nun mit einer breiten Brust zum Europapokal ins slowenische Kranj. Aber wir wissen natürlich, dass wir dort keine Heimbahn vorfinden. Deshalb sind wohl unsere beiden Auswärtsleistungen als Standortbestimmung heranzuziehen. Aber diese waren ebenfalls gut bis sehr gut, also hoffen wir, dass wir es auch in Slowenien als Mannschaft so auf die Bahn bringen und uns fürs Halbfinale qualifizieren können.

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