Gegen den KV Schwaz kam es in der zweiten Frühjahresrunde für uns bereits zum Schicksalsspiel. Denn mit einer Niederlage hätten wir den Meistertitel nicht mehr aus eigener Hand erreichen können. Aber wir haben einmal mehr unsere Heimstärke unter Beweis gestellt und ließen die Tiroler von Anfang an nicht ins Spiel kommen.
Martin Rathmayer musste gegen Maximilian Monthaler nur um die erste Bahn kämpfen, ehe er mit einem furiosen Spiel mit 708 Kegel unseren ersten 700er in der heurigen Saison auf die Bahn brachte. Jan Mecerod bekam es mit der Nr. 1 der Tiroler, dem Deutschen Florian Fritzmann zu tun. Jeder Satz war hart umkämpft und jeden Satz konnte Jan für sich entscheiden. Mit 664 Kegel rundete Jan einen perfekten ersten Durchgang für uns ab.
Im zweiten Durchgang waren wir gespannt was Routinier Roland Gstrein nach den 666 Kegel zuhause bei uns auf die Bahn bringt. Er konnte Lukas Temistokle nur im ersten und letzten Satz ärgern, dazwischen hatte unsere Nr. 1 das Duell aber fest im Griff und gewann schlussendlich klar mit 682 zu 606 Kegel. Patrick Fritz und Adam Budai lieferten sich ebenfalls ein enges und spannendes Duell. Jede Bahn war umkämpft und hätte zu Gunsten des anderen ausgehen können. Am Ende war der Ungar auf den ersten drei Bahnen um eine Kleinigkeit besser und konnte deshalb das Duell frühzeitig für sich entscheiden. Mit einer starken Schlussbahn holte Patrick zumindest nochmal alle Kegel zurück und konnte sein tolles Spiel mit 650 Kegel beenden.
Mit über 200 Kegel Vorsprung gingen Matthias Zatschkowitsch und Michal Kratochvil auf die Bahn und von Beginn an merkte man bei den Schwazern, dass die Luft doch etwas draußen war. Matthias startete nicht gut ins Spiel, konnte dennoch gegen Thomas Kofler einen Satz gewinnen, ehe dieser für Marco Dummer die Bahn verlassen musste. Gegen Dummer konnte Matthias beide Sätze, auch dank verbessertem Spiel, gewinnen und holte somit unseren vierten Duellsieg. Michal Kratochvil hatte zunächst gegen Sasa Igumanovic alles im Griff, eher dieser gegen Hannes Lauckner ausgetauscht wurde. Auch dieser Wechsel konnte für keine Wende in dem Duell mehr sorgen.
Am Ende stand ein klares 7:1 auf der Anzeigetafel und wir hatten satte 314 Kegel Vorsprung, was zum einen daran lag, dass wir mit 3954 Kegel unsere Saisonbestleistung als Mannschaft erzielten und zum zweiten daran, dass ich Schwaz definitiv unter ihrem Wert verkauft haben.
Damit bleiben wir punktegleich mit Neunkirchen an der Tabellenspitze und haben nun zwei Punkte Vorsprung auf Schwaz. St. Pölten liegt aufgrund der zweiten Niederlage in Serie bereits vier Zähler zurück und auch Kleinwarasdorf verlor mit einer Niederlage in Jenbach klar den Anschluss. Somit wird der Titelkampf definitiv zum Dreikampf.
