Generalprobe ging in die Hose

Eine Woche vor dem Champions League Halbfinale trafen wir im Burgenland auf den drittplatzierten der Superliga den SKC Kleinwarasdorf. Ein viel besseres Vorbereitungsspiel auf die Champions League kann es nicht geben, dementsprechend motiviert gingen wir das Duell gegen die Burgenländer auch an.

Kapitän Matthias Zatschkowitsch stellte die Mannschaft auf Duelle in Augenhöhe auf und das bewahrheitete sich auch bei den meisten. Im ersten Durchgang trafen im Gigantenduell Matthias Zatschkowitsch auf Martin Janits. Beide spielten mit Sicherheit unter ihren Möglichkeiten. Janits sicherte sich die ersten beiden Satzpunkte und hatte auch die Chance auf den dritten Satzpunkt und somit die Vorentscheidung. Als er diese Chance nicht nutzte, war einigen von uns klar, dass Matthias nun die Oberhand übernehmen würde und so kam es auch. Mit 179 Kegel im letzten Satz holte er sich schlussendlich relativ deutlich mit 640 zu 624 Kegel den Mannschaftspunkt. Ein sehr hochklassiges Duell sahen die Zuschauer zwischen Lukas Temistokle und Kristjan Mijatovic. Dafür spricht, dass Mijatovic mit 339 Kegel nach 60 Wurf 0:2 zurück lag, denn unser Luki zauberte sensationelle 366 Kegel auf die Bahn. Im dritten Satz machte unser Blondschopf den Sack zu. Mit 150 Kegel im letzten Satz holte er sich auch noch den letzten Satzpunkte und gewann mit der Tagesbestleistung von 677 Kegel mit 4:0.

2:0 und 65 Kegel Vorsprung für uns. Ein durchaus guter Start, den es von Patrick Fritz und Martin Rathmayer nun zum Ausbauen galt. Doch Patrick stand an diesem Tag komplett neben sich und verlor gegen Christoph Eßmeister glatt mit 0:4 und 547 zu 596 Kegel. Martin Rathmayer bekam es mit dem tschechischen Legionär der Kleinwarasdorfer Ondrej Sobcak zu tun. Der Tscheche fand zu Beginn gar nicht ins Spiel und so setzte sich Martin bereits nach 30 Wurf deutlich ab. Nachdem Sobcak den zweiten Satz gewinnen konnte, war wieder sowas wie Spannung in dem Duell. Aber mit einer starken dritten Bahn konnte Martin den dritten Satzpunkt gewinnen und lag nun über 50 Kegel vorne. Die ließ er sich auch nicht mehr nehmen, gewann die letzte Bahn mit einem Kegel unterschied und entscheid das Duell bei 3:1 Sätzen mit 656 zu 601 Kegel für sich.

71 Kegel mussten Honza Mecerod und Michal Kratochvil gegen Christian Pinter und Franz Wendl nun verteidigen. Auf der ersten Bahn konnten sie die Kegel nahezu halten, doch die zweite Bahn ging total in die Hose und plötzlich waren die Burgenländer kegelmäßig wieder dabei. 14 Kegel waren es dann schlussendlich vor der letzte Bahn. Und auf dieser ging es hin und her. Michal und Honzi starteten mit einem 9er ins Abräumen und konnten sich wieder etwas Luft verschaffen, aber schlussendlich war es die Routine von Franz Wendl, die das Spiel um 5 Kegel zu Gunsten der Burgenländer entschied. Michal verlor mit 576 zu 629 und Honza mit 593 zu 616 Kegel.

3689 Kegel auf so einer ergiebigen Bahn sind einfach zu wenig, damit haben wir verdient verloren.

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