Lukas Temistokle ist Einzelweltpokalsieger

Was war das für ein spannendes Wochenende in Rijeka im Kampf um den Einzelweltpokal. Im U-23 Wettbewerb gingen Matthias Zatschkowitsch und Lukas Temistokle als Österreich-Vertreter an den Start. Sie kämpfte mit den besten Spielern aus den anderen Ländern um den begehrten Weltpokal.

Am Freitag stand die 1. Runde und das Viertelfinale am Programm. Auf der nicht besonders ergiebigen Bahn konnten sich unsere zwei Aushängeschilder relativ locker gegen ihre Gegner durchsetzen. Luki gewann in Runde 1 gegen Anej Krajnc mit 3,5 zu 0,5 Satzpunkten und im Viertelfinale gegen Radoslav Fuska mit 4 zu 0 Satzpunkten. Matthias hatte seine Gegner ebenso im Griff. In Runde 1 besiegte er Ondrej Stransky mit 3 zu 1 Satzpunkten und im Viertelfinale Mateusz Gozdzik mit 4 zu 0 Satzpunkten. Somit standen beide im Halbfinale und hatten eine Medaille sicher. Der große Wermutstropfen war, dass sie im Halbfinale gegeneinander spielten und somit die Reise für einen der beiden zu Ende war.

Das Halbfinale fand am Sonntag statt. Die beiden kennen sich in- und auswendig, trainieren regelmäßig miteinander und pflegen eine richtig tolle Freundschaft, dennoch musste einer der beiden gewinnen und der andere verlieren. Was die Zuschauer zu sehen bekamen, war ein sportlich faires und enges Duell, keiner der beiden war dem anderen einen guten Wurf neidig. Luki ging mit 1:0 in Führung, doch Matthias schaffte auf der zweiten Bahn den Ausgleich und ging kegelmäßig leicht in Führung. Die Vorentscheidung führte Luki im dritten Satz mit tollen Abräumwürfen und 79 Kegel im Abräumen herbei. Er setzte sich um 16 Kegel von Matthias ab und konnte Matthias auf der letzten Bahn erneut ins Abräumen in Schach halten. Mit 633 Kegel erzielte er sein bestes Ergebnis in dem Bewerb und stieg mit 3 zu 1 Satzpunkten gegen Matthias 611 Kegel ins Finale auf.

Dort wartete mit Tim Brachtel (GER) einer der Mitfavoriten auf den Titel. Das Finale fand rund 1 Stunde nach dem Halbfinale zwischen Matthias und Luki statt. Und was machte Matthias? Er nahm auf dem Betreuersessel von Luki platz und coachte ihn zu Gold. Luki spielte im Finale vor allem ins Volle deutlich besser als noch in der Runde zuvor und ging so auch mit 1:0 in Führung. Dank 107 Volle im zweiten Satz holte er sich auch diesen und setzte den Deutschen gehörig unter Druck. Der dritte Satz war für Luki zu vergessen. Ein schwaches Volle und Abräumen führten dazu, dass Brachtel ihm 40 Kegel abnahm und so nun kegelmäßig in Führung lag. ABER Luki hatte ja bereits zwei Satzpunkte geholt und somit benötigte er im letzten Satz für den Weltpokalsieg “nur” mehr einen halben Satzpunkt. Stark verbessert legte er nochmal eine 163er Bahn nach, die für den Satzgewinn reichte. Mit 625 zu 633 Kegel hatte er zwar weniger Kegel erzielt, aber mehr Sätze gewonnen und somit stand er bei der Siegerehrung am obersten Treppchen.

Daneben stand auf Platz 3 Matthias Zatschkowitsch.

In der allgemeinen Klasse konnte ebenfalls ein Österreicher den Sieg holen. Lukas Huber vom SK FWT Composites Neunkirchen gewann nach Siegen über Strzelczak (POL), Baranj (SRB), Wilke (GER) und Kuna (SVK) den Einzelweltpokal.

Herzliche Gratulation an die Medaillengewinnern zu den gezeigten Leistungen, der Verein ist sehr sehr stolz auf euch.

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