Zurück auf die Siegesspur

Nach der schmerzhaften Heimniederlage gegen Neunkirchen führte uns die 3. Runde nach Tirol zum Aufsteiger KSK Sparkasse Jenbach. Den Tirolern war bewusst, dass sie in diesem Spiel der klare Außenseiter sind. Von dem her war uns klar, dass ein guter Start für uns wichtig sein wird und wir von Beginn an das Heft in die Hand nehmen.

Leider gelang es Honza Mecerod und Martin Rathmayer zu Beginn weniger gut die Spannung aus dem Spiel zu nehmen. Honza startete denkbar schlecht und lag gleich nach der ersten Bahn 22 Kegel zurück. Trotz Steigerung auf der zweiten Bahn, blieb ihm auch dieser Satzpunkt mit 150 zu 166 Kegel verwehrt. Sein Rückstand betrug also bereits 38 Kegel. Mit einer grandiosen dritten Bahn kämpfte er sich auf 2 Kegel heran. Die letzte Bahn war qualitativ, sowohl von Honza als auch von seinem Gegner Willi Gründler, überschaubar, dafür war die Spannung umso höher. Denn beide schenkten sich viel und am Ende konnte Honza die Bahn sogar gewinnen, aber leider nur um 1 Kegel und damit blieb der Punkt mit 578 zu 577 Kegel bei den Tirolern. Martin startete besser ins Spiel und schien seinen Gegner im Griff zu haben. Nachdem er sich auf der ersten Bahn 21 Kegel Vorsprung herausgespielt hatte, konnte Georg Schrof die Mittelbahnen jeweils um 2 Kegel gewinnen und somit lag Martin zwar kegelmäßig voran, benötigte aber noch den letzten Satzpunkt um auch den Mannschaftspunkt für uns zu holen. Das Volle auf der letzten Bahn war schlecht, doch mit vier 9ern im Abräumen, konnte er den Jenbacher noch abfangen und bei 2:2 Satzgleichstand mit 640 zu 612 Kegel den Mannschaftspunkt holen.

In der Mittelpaarung tat sich Lukas Temistokle vor allem ins Volle schwer, dafür räumte er umso brillanter ab. Bei seinem jungen Gegner Thomas Kofler war es genau anders herum und so konnte Luki auf den ersten beiden Bahnen das Spiel jedes Mal gegen Ende noch deutlich für sich entscheiden. Nach 171, 163 und 174 Kegel auf den ersten drei Bahnen hatte er den Mannschaftspunkt bereits fix und war auf Bahnrekordkurs. Mit 154 Kegel auf der letzten Bahn erzielte er gesamt 662 Kegel und somit neuen Einzelbahnrekord. Patrick Fritz bekam es mit dem tschechischen Legionär der Jenbacher Michael Klaus zu tun. Patrick hatte seinen Gegner von Beginn weg im Griff und setzte sich mit soliden Leistungen mit 2:0 von seinem Gegner ab. Auf der engen 1er Bahn hatte er dann mehr mit sich und der Wand zu kämpfen und musste mit 122 zu 137 Kegel seinem Gegner den Satzpunkt überlassen. Auf der letzten Bahn fand er nochmal zurück in die Spur, musste zwar den letzten Satz Klaus überlassen, aber mit 569 zu 563 Kegel blieb er den Duellsieger.

Im letzten Durchgang traf Matthias Zatschkowitsch auf Dominik Lieb und Michal Kratochvil auf Andre Seder. Sowohl Matthias, als auch Michal konnten die erste Bahn knapp für sich entscheiden. Danach wurden die Duelle einseitiger. Michal konnte sich zwar kegelmäßig auf der zweiten Bahn steigern, aber sein Gegner erzielte mit 161 dennoch 10 Kegel mehr als unser Legionär. Auf den letzten zwei Bahnen fehlte Michal die Kraft und Konzentration und so musste er seinem Gegner die Punkte überlassen. Mit 594 zu 556 Kegel war Seder schlussendlich der verdiente Sieger. Ebenso verdient, setzte sich Matthias gegen Lieb durch. Matthias attackierte mit 173 und 172 Kegel auf den Mittelbahnen den Einzelbahnrekord von Luki. Mit abschließenden 162 Kegel knackte er den eben erst aufgestellten Bahnrekord von Luki mit 664 Kegel.

Der Endstand lautete somit 6:2 für uns. Mit 3668 Kegel konnten wir zudem einen neuen Mannschaftsbahnrekord aufstellen.

Am kommenden Samstag wartet mit dem SKV Schlaining der zweite Aufsteiger auf uns. Spielbeginn ist um 14 Uhr im Kegelsportzentrum Orth.

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