Champions League – Erstmaliger Aufstieg

Zum dritten Mal hat sich der KSK Union Orth für die Champions League qualifiziert. Zum ersten Mal hieß der Gegner in der ersten Runde nicht SK Zeleziarne Podbrezova, sondern KK Beograd und zum ersten Mal konnten wir uns für die zweite Runde qualifizieren. In der 1. und 2. Champions League Runde wird der Aufsteiger durch ein Hin- und Rückspiel ermittelt. Die Serben hatten zuerst das Heimrecht. Beim Hinspiel mussten wir auf Martin Rathmayer verzichten. Für ihn rückte Marco Brandner in die Mannschaft, der mit Honza Mecerod das Startpaar in Belgrad bildete. Marco holte sich zur großen Freude den ersten Satzpunkt, stand dann allerdings gegen Klicaric auf verlorenem Posten und verlor mit 1:3 Sätzen und 535 zu 620 Kegel. Zwischen Honza und Milinkovic war das Duell weit enger. Während der Serbe die ersten beiden Sätze gewann, konnte Honza auf der dritten Bahn auf 1:2 verkürzen. Am Ende fehlten ihm mit 613 zu 620 Kegel nur 7 Kegel um den erhofften Mannschaftspunkt zu holen.

Im Mitteldurchgang waren wir schon zum Punkten gezwungen. Doch Lukas Temistokle tat sich auf der Belgrader Bahn schwer. Die ersten zwei Sätze holte er sich knapp, verlor jedoch den dritten klar. Im letzten Satz behielt er dank besserem Abräumen die Oberhand und setzte sich mit weniger Kegel (566:567) mit 3:1 Sätzen durch. Patrick Fritz lieferte eine blitzsaubere Leistung ab. Trotz jede Menge Druck vonseiten des Gegners behielt er im letzten Satz die Nerven und wie er sie behielt. Mit 180 Kegel im letzten Satz schraubte er sein Ergebnis auf 634 Kegel in die Höhe und setzte sich gegen 608 Kegel durch.

Im letzten Durchgang konnte Matthias Zatschkowitsch auf der ersten Bahn 38 Kegel gegen Sakic gewinnen. Die nächsten zwei Bahnen musste er seinem Gegner überlassen, ehe er mit 167 Kegel im letzten Satz seinen zweiten Satzpunkt holte und mit 656 zu 619 Kegel sein Duell gewann. Michal Kratochvils Duell begann vielversprechend. Nach zwei Bahnen hatte er 1,5 Satzpunkte inne. Ein weiterer kam aufgrund einer schwachen Abräumleistung nicht mehr dazu und so blieb dieser Mannschaftspunkt mit 552:575 Kegel doch bei Belgrad. Der Endstand aus unserer Sicht 3:5 Mannschaftspunkte und 10,5 zu 13,5 Satzpunkte für Belgrad. Somit war beim Rückspiel mindestens ein gleichhoher Sieg mit mindestens 14 Satzpunkten für den Aufstieg notwendig.

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Im Rückspiel war ein guter Start wichtig. Martin Rathmayer und Honza Mecerod sollten dafür sorgen. Martin Rathmayer lieferte sich auf den ersten 60 Wurf ein enges Duell mit Klicaric, doch auf beiden Bahnen hatte er die Nasenspitze vorne und ging somit 2:0 in Führung. Mit 183 Kegel im dritten Satz konnte Klicaric nicht mithalten und somit war der Mannschaftspunkt fixiert. Am Ende gewann Martin mit 3:1 und 658 zu 650 Kegel. Honzas Gegner fand zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel, was Honzi eine komfortable 2:0 Führung mit 45 Kegel Vorsprung verschaffte. Auch er spielte im 3. Satz 183 Kegel und machte somit den Sack zu. Mit 661 zu 603 Kegel war der Mannschaftspunkt nie in Gefahr.

Leider hatte im zweiten Durchgang Patrick Fritz einen rabenschwarzen Tag, sodass wir ihn gegen Ende der zweiten Bahn aus dem Spiel nahmen und Marco Brandner einwechselten. Der Tausch machte sich bezahlt. Denn Marco zeigte eine sehr gute Leistung und konnte den letzten Satz sogar gewinnen. Für den Mannschaftspunkt war der Rückstand allerdings viel zu groß und so blieb der Punkt mit 617:544 Kegel bei den Serben. Lukas Temistokle lieferte sich mit Ostojic erneut ein enges Duell. Dennoch konnte er das Duell bereits nach 3 Bahnen mit 2,5 Satzpunkten für sich entscheiden. Am Ende holte er mit 644 zu 623 weitere Pluskegel für uns.

Mit 14 Kegel Vorsprung gingen Michal Kratochvil und Matthias Zatschkowitsch auf die Bahn. Ein Mannschaftspunkt und Gesamtkegelvorsprung halten, würde für den Aufstieg reichen. Aber die beiden machten mehr als das. Matthias startete für seine Verhältnisse verhalten, legte allerdings 176 und 191 in den Sätzen 2 und 3 nach und fixierte damit gleichzeitig unseren 4. Mannschaftspunkt und gewann zudem viele viele Kegel. Mit 678 Kegel spielte er erneut den Partiebestwert. Auch Michal lieferte eine klasse Leistung ab. Nach einem 1:1 nach zwei Bahnen zog er mit 173 und 172 Kegel in den abschließenden Sätzen seinem Gegner davon, erzielte 661 Kegel und unseren 5. Mannschaftspunkt. Unsere Gesamtkegel waren schlussendlich um 165 Kegel höher und somit gewannen wir mit 7:1 das Rückspiel und stiegen mit einem Mannschaftspunkteverhältnis von 10:6 zum ersten Mal in die zweite Runde der Champions League auf.

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Der nächste Gegner heißt KK Neumarkt. Mit Tamas Kiss und Vilmos Zavarko haben sie zwei der besten Kegler weltweit in ihren Reihen. Zu den zwei gesellen sich 4 Top-Italiener woraus eine absolute Topmannschaft resultiert. Dementsprechend gehen wir sicher als Außenseiter in die zwei Spiele, aber wir wollen zeigen, dass wir durchaus auch mit den Topmannschaften mithalten können.

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