Von der Schaufel gesprungen

Erneut wurde es spannendes Spiel mit dem SKC Kleinwarasdorf. Von einem Sieg waren die Burgenländer schlussendlich weit entfernt, aber mit ein wenig Glück hätte es ein gerechtes 4:4-Unentschieden werden können. So setzten wir uns am Ende dank dem wichtigen Punkt im zweiten Durchgang durch Lukas Temistokle mit 5:3 Mannschaftspunkten durch und halten somit den drittplatzierten weiterhin auf Distanz.

Die Aufstellung der Gäste versprach Spannung, dass es aber wirklich so spannend wurde, dafür waren Patrick Fritz und Martin Rathmayer im ersten Durchgang verantwortlich. Beide lagen trotz mäßigem Spiel nach 90 Wurf mit 2:1 und über 20 Kegel jeweils in Führung und beide verspielten ihren Vorsprung gekonnt auf der letzten Bahn. Rathmayer verlor um lediglich um 1 Kegel. Sprach der ein oder andere Zuschauer vom Glück für Brandstetter, sah es Rathmayer als Unvermögen, denn von einem guten Spiel war er weit entfernt. Mit dem Wind in den Flügeln konnten die Gäste im zweiten Durchgang richtig durchstarten. Nach der ersten Bahn war aber Schluss mit lustig bei Luki Temistokle. Er begann nun sein Duell gegen den Vorjahres-700er Martin Janits zu drehen und führte vor dem letzten Satz mit 2:1 lag allerdings kegelmäßig zurück. So musste auch der letzte Satzpunkt her. Es war bei weitem nicht seine beste Heimleistung, aber diesmal punktete Lukas mit Kampfgeist und wurde dafür schlussendlich mit dem Mannschaftspunkt belohnt. Das hochwertigste Duell lieferte sich Michal Kratochvil gegen Franz Wendl. Die zwei Routiniers im Team zeigten es der jungen Generation. Altmeister Wendl zeigte sich von seiner besten Seite und ließ einem ebenfalls aufspielenden Michal mit über 660 Kegel keine Chance.

Nachdem wir einen Mannschaftspunkt nach zwei Durchgängen hatten, war nun wieder verlass auf unseren Schlussdurchgang. Den Gesamtkegelrückstand pulverisierten Matthias Zatschkowitsch und Jiri Vesely bereits nach 20 Wurf und am Ende setzten wir uns mit 142 Kegel Differenz mit 5:3 durch. Mannschaftsbester war einmal mehr Matthias Zatschkowitsch mit 680 Kegel, gefolgt von Jiri Vesely mit 657 Kegel. Viele viele Satzpunkte brachten uns wieder nur drei Mannschaftspunkte, damit bleibt der Abstand zur Tabellenspitze, aber auch zum Tabellendritten gleich.

Bevor es zum Spitzenspiel in Orth gegen den Favoriten aus Neunkirchen geht, geht es für uns am Samstag nach Leoben, wo wir letztes Jahr ein sehr sehr starkes und kompaktes Spiel zeigten und auch dort als Sieger von der Bahn gehen wollen.

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