In Micheldorf, beim Tabellenletzten, wurden wir unserer Favoritenrolle von Beginn weg gerecht und siegten schlussendlich verdient mit 6:2.
Der Aufsteiger aus Micheldorf kommt weiterhin nicht in Schwung. Lediglich einen Punkt haben die Oberösterreicher am Punktekonto und sind somit letzter in der Tabelle. Dementsprechend gingen wir als haushoher Favorit in der Duell bei den Grün-Weißen. Von Beginn weg bestimmten wir die Begegnung. Gabriel Kaiblinger konnte Jiri Veselys Schwächen zu Beginn nicht ausnutzen und verlor glatt mit 4:0 gegen unseren Legionär. Wobei Jiri mit seinen 577 Kegel nicht zur Gänze zufrieden war. Auch Martin Rathmayer konnte sein Duell glatt mit 4:0 gewinnen, obwohl auch sein Gegner die eine oder andere Chance auf einen Satzpunkt hatte. Mit 593 Kegel war Martin unser zweitbester Spieler an diesem Tag.
In Durchgang Nummer 2 spielte Matthias Zatschkowitsch gegen den Leihspieler Rene Lepka und Lukas Temistokle gegen den Wiedergenesenen Daniel Ecker. Bei Matthias war es eine einseitige Partie. Ebenfalls mit einem glatten 4:0 und der Tagesbestleistung von 627 Kegel holte er unseren dritten Mannschaftspunkt. Zwischen der Micheldorfer Nr. 1 und unserem von der Grippe geplagten Luki entbrannte ein enger Zweikampf. Luki lag nach drei Bahnen mit 2:1 in Führung allerdings kegelmäßig zurück, somit entschied der Gewinn der letzten Bahn über den Mannschaftspunkt. Hier hatte Ecker mit 146:143 Kegel das besser Ende und holte den ersten Mannschaftspunkt für Micheldorf.
Im letzten Durchgang spielte zunächst Patrick Fritz groß auf. Mit 303 Kegel ließ er Klaus Bruckner keine Chance und führte mit 2:0. Unbeirrt von der Auswechslung Bruckners spielte er weiter eine starke Partie und entschied das Duell nach drei Bahnen vorzeitig für sich. Im letzten Satz verspielte er eine bessere Quote und kam am Ende „nur“ auf 570 Kegel. Einen weniger guten Start erwischte Michal Kratochvil gegen seinen Landsmann Petr Hruby. Zu unserer großen Überraschung spielte Hruby eine starke Partie, ließ Michal aber dennoch die Chance auf den Mannschaftspunkt. Nach drei Bahnen lag Michal zwar schon um 26 Kegel zurück, aber dank bärenstarkem Volle von 112 Kegel auf der letzten Bahn, durften wir wieder auf den Mannschaftspunkt hoffen. Hruby hielt aber weiterhin gut dagegen und ließ Michal nicht mehr rankommen. Damit verlor Michal das Duell mit 576 zu 589 Kegel und unser 6:2-Erfolg war besiegelt.
3511 Kegel sind zudem in Micheldorf auch keinen schlechte Mannschaftsleistung, vor allem war sie geschlossen von Nr. 1-6. Nun haben wir die nächsten zwei Wochenenden frei und können uns in Ruhe auf das schwere Heimspiel gegen Kleinwarasdorf Ende Februar vorbereiten.