In der 11. Runde wurden wir der Favoritenrolle in Krems gegen den KSK Austria gerecht und fertigten die heimischen mit einem klaren 7:1-Erfolg ab. Die Tabellensituation bleibt aufgrund des Sieges von Neunkirchen in Kleinwarasdorf unverändert, lediglich St. Pölten schob sich mit einem Erfolg in Leoben an den Kleinwarasdorfern vorbei und ist nun wieder 3.
Die Kremser, die diese Saison noch nicht viele Tabellenpunkte sammeln konnten, mussten gegen uns auf ihren zweiten Legionär David Machala verzichten. Nichtsdestotrotz wäre es wohl auch mit Machala schwer geworden uns an diesem Nachmittag zu schlagen. Im ersten Durchgang freundete sich Luki Temistokle nun endlich mit der Kremser Bahn an. Zunächst nur ins Volle, in der zweiten Halbzeit dann auch im Abräumen. Mit 602 Kegel wies er seinen Gegner klar mit 3:1 in die Schranken. Patrick Fritz erwischte, nach seiner Galavorstellung in St. Pölten, leider einen rabenschwarzen Tag. 503 und eine glatte 0:4-Niederlagen standen schlussendlich auf der Anzeigetafel. Dadurch lagen wir 34 Kegel zurück. Dieser Rückstand wurde zu Beginn des zweiten Durchgangs sogar noch größer, denn obwohl Jiri Vesely einen guten Start hinlegte (156 Kegel), hatte er gegen Ernst Ekker (178 Kegel) klar das Nachsehen. Nicht gut ins Spiel startete Martin Rathmayer, der ebenfalls gleich 0:1 zurück lag. 62 Kegel betrug nun der Rückstand, allerdings wurden von diesem Zeitpunkt an nicht mehr viele Satzpunkte abgegeben. Martin Rathmayer legte 177 Kegel nach und brachte sich klar in Führung, auch Jiri konnte mit 151 Kegel deutlich an Boden gut machen. Satz 3 war im Duell Jiri gegen Ekker hart umkämpft und Jiri entschied ihn mit dem kleinstmöglichen Abstand für sich. Auf der letzten Bahn legte Jiri nochmal 168 Kegel nach und erzielte mit 632 Kegel Tagesbestleistung. Martin beendete sein Spiel ebenso mit einer starken 170er Bahn und landete bei 628 Kegel.
Die komfortable 3:1-Führung sollten nun Matthias Zatschkowitsch und Michal Kratochvil nach Hause bringen. Und wie schon angesprochen, wurden nur mehr wenige Sätze verlor, ja überhaupt nur mehr 1 Satz ging an Krems. Denn Matthias hielt einen stark aufspielenden Messavilla stehts auf Distanz und gewann seine Sätze jeweils mit knappen Vorsprung. Mit 602 Kegel stellte er das Ergebnis von Luki ein und erzielte unseren vierten 600er. An diesem schrammte Michal knapp vorbei. Er zeigte von Beginn weg eine beherzte Leistung und hatte seinen Gegner unter Kontrolle. Nach drei Bahnen lag er mit 3:0 in Führung. Lediglich die letzte Bahn ging an Johann Ohnesorgen. Mit 593 Kegel rundete Michal unser starkes Mannschaftsergebnis von 593 Schnitt ab.
Nun gibt es ein Wochenende Pause um sich auf das erste Heimspiel 2020 in der Superliga vorzubereiten. Gegner ist der KV Schwaz und da haben wir ja bekanntlich noch eine Rechnung offen.