Herbe Niederlage im Spitzenspiel

Eine herbe und verdiente Niederlage setzte es in der 7. Herbstrunde auswärts beim SK FWT Composites Neunkirchen. Der amtierende Meister war deutlich kompakter und spielstärker als wir und gewann somit überlegen mit 6:2.

Der Plan Neunkirchen von Beginn weg unter Druck zu setzen ging total in die Hose. Martin Rathmayer konnte den erhofften Mannschaftspunkt nicht holen und Lukas Temistokle hielt mit dem Serben Radovan Vlajkov nur teilweise somit. Somit war der Kegelrückstand bereits nach dem ersten Durchgang mit 66 Kegel relativ groß. Beim Duell Rathmayer gegen Gremel war es ein Auf- und Ab. Martin vergab den ersten Satzpunkt eindeutig im Abräumen und lief somit schon einem Rückstand hinterher, den er im zweiten Satz mit einer durchschnittlichen Bahn wettmachen konnte, aber leider mit einem Fehlwurf am vorletzten Wurf am Ende wertvolle Kegel liegen gelassen hat. Die dritte Bahn dominierte Gremel von Beginn weg und sicherte sich mit 178:165 Kegel den Satz und lag nun um 3 Kegel in Front. Im Endspurt sah es zunächst so aus, als hätte Martin keine Chance mehr auf den Punkt, da er ein miserables Vollespiel zeigte. Stark verbessert im Abräumen, kämpfte er sich nochmal an den Neunkirchner heran, aber im Endeffekt rächte sich der Fehlwurf auf der zweiten und das Vollespiel auf der letzten Bahn und er verlor mit 601:602 Kegel. Der Punkt wäre vor allem für den Kopf der restlichen Spieler wichtig gewesen. Bei Lukas sah es zu Beginn so aus, als könnte er Vlajkov Paroli bieten, doch in den Sätzen 2 und 3 verlor er mächtig an Substanz und war somit meilenweit weg vom Serben. Einen Ehrenpunkt sicherte er sich im letzten Satz mit starken 159 Kegel und „rettete“ seine Quote noch auf 564 Kegel.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer kam im zweiten Satz noch auf, denn Michal Kratochvil hielt toll mit der Nr. 1 der Neunkirchen Luzan Janze mit, gewann sogar Satz 1, aber auch er fiel anschließend in ein Loch, auf dem er sich erst wieder auf der letzten Bahn ziehen konnte. So holte Michal zwar ein 2:2, aber von den Kegel hatte er mit 568 absolut keine Chance. Jiri Vesely war in seinem Duell gegen Michal Gollubits von Beginn weg spielbestimmend und hatte auf die Angriffe des Neunkirchners immer eine passende Antwort parat. Er fixierte den Mannschaftspunkt bereits nach 3 Bahnen, spielte auch noch eine starke letzte Bahn und setzte sich mit 636:621 Kegel durch.

107 Kegel minus und erst ein Mannschaftspunkt. Das bedeutete Matthias und Patrick mussten ihre Duelle gewinnen. Bei Matthias rechneten wir fest mit dem Mannschaftspunkt gegen Manuel Spreng, aber ob Patrick Lukas Huber niederringen konnte war die große Frage. Vor allem da Patrick Gliederschmerzen plagten. So entwickelte sich dann der letzte Durchgang auch. Patrick agierte etwas vorsichtig und fand so auf den ersten beiden Bahnen nicht ins Spiel. Zwischenstand 0:2. Matthias hatte seinen Gegner über weite Strecken klar im Griff und führte 2:0. Im dritten Satz war nun Patrick erstmals am Satzgewinn dran, verlor schlussendlich knapp mit 156:161 Kegel. Auch Spreng konnte Matthias nun fordern und nahm ihn den 3. Satz ab. Am Ende gewann Matthias souverän mit 3:1 und 620 zu 593 Kegel. Patrick kämpfte noch verbissen um eine halbwegs brauchbare Quote und erkämpfte sich diese mit einer starken Schlussbahn von 151 Kegel. Mit 567 Kegel konnte er schlussendlich nicht zufrieden sein, mit den Abschluss 60 Wurf und aufgrund seiner Schmerzen, brauchte er im Endeffekt auch nicht allzu viel darüber nachdenken.

Neidlos anerkennen müssen wir, dass die Neunkirchner eine spitzenspielwürdige Leistung erbrachten und wir mit 592 Schnitt klar unter den Erwartungen blieben. So kann man in Neunkirchen einfach 

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