6, die Zahl der 6. Herbstrunde

6 Duellsiege, 6 600er und Patrick Fritz mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 666 Kegel und das alles in der 6. Herbstrunde gegen den ESV Leoben auf der eigenen Anlage.

Eindeutig war die Zahl 6 die bestimmende Zahl am vergangenen Samstag im Kegelsportzentrum in Orth an der Donau. Mit einem klaren 8:0 Erfolg gegen den ESV Leoben aus der Steiermark bleiben wir zuhause weiterhin ohne Punktverlust. Mit einem Schnitt von 642,3 Kegel konnten wir zudem nahtlos an die bisher gezeigten Heimleistungen anschließen.

Im ersten Durchgang kürte sich Patrick FRITZ bereits zum Mann des Spiels. Denn nachdem die erste Bahn nicht nach Wunsch verlief, spielte er groß auf. Mit 167 Kegel auf der zweiten Bahn stellte er gegen den starken Ungarn Peter Horvath den Satzgleichstand her und setzte sich mit einer sensationellen 194er Bahn im dritten Satz klar von seinem Gegner ab. Dabei ist zu erwähnen, dass er im Abräumen fünf 9er in Serie spielte. Mit weiteren 161 Kegel auf der letzten Bahn schraubte er seine persönliche Bestleistung auf 666 Kegel hinauf und fixierte den Mannschaftspunkt gegen Leobens Nr. 1. Einen besseren Start erwischte Martin Rathmayer mit 171 Kegel, was ihm gleich mal einen schönen Kegelpolster verschaffte. Danach war es kein aufregendes, aber ein solides Spiel. Mit drei Bahnen knapp über 150 Kegel sicherte er sich zwei weitere Satzpunkt und gewann das Duell mit 636 zu 600 Kegel.

Der Start war nur mehr als gelungen und Michal Kratochvil und Lukas Temistokle legten im zweiten Durchgang nach. Nach dem sehr guten Spiel in Kleinwarasdorf, zeigte sich Michal auch zuhause verbessert. Die ersten beiden Bahnen entschied er für sich, die dritte Bahn musste er knapp abgeben, eher er mit 165 Kegel im letzten Satz wieder punktet und seine Quote auf 609 Kegel schraubte. Tolle erste 60 Wurf legte Luki hin. Mit 339 Kegel und natürlich beiden Satzpunkten ging er auf die dritte Bahn. Mit 159 und 154 Kegel sicherte er sich die Sätze 3 und 4 und erreichte mit 652 Kegel erneut ein Spitzenergebnis.

Die Spannung im Spiel war längst draußen, die Frage war nun, was machen Matthias Zatschkowitsch und Jiri Vesely im letzten Durchgang. Zeigen sie erneut, dass sie das mit Abstand stärkste Schlussduo in Österreich sind? Die Antwort lautet, nicht so deutlich wie in den letzten Spielen, aber doch bewiesen sie, dass es nur schwer etwas gegen sie zu holen gibt. Matthias Zatschkowitsch brillierte wieder von Beginn weg, lieferte eine starke Bahn nach der anderen ab und erzielte mit 673 Kegel unsere Tagesbestleistung. Etwas weniger gelang an diesem Tag Jiri. Er hatte keine Probleme mit seinem Gegner, gewann wie Luki und Matthias klar mit 4:0, aber war mit seiner Zahl von 618 Kegel schlussendlich trotzdem nicht zufrieden.

Mit 387 Kegel bezwang man somit die Leobner und tankte nochmal Selbstvertrauen für das äußerst schwierige nächste Spiel beim SK FWT Composites Neunkirchen. Der amtierende Meister präsentiert sich ebenfalls in sehr sehr starker Form und sind vor allem zuhause wohl nur schwer zu schlagen. Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf eine schwieriges Auswärtsspiel und trauen uns durchaus den ein oder anderen Punkt zu. Einem Spitzenspiel steht daher nichts im Wege!

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