Nun konnten wir auch endlich auswärts einen Sieg einfahren. Mit einem 5:3 im Burgenland gegen den SKC Kleinwarasdorf. Inklusive Einzelbahnrekord durch Matthias Zatschkowitsch mit 681 Kegel und neuen Mannschaftsbahnrekord von 3783 Kegel.
im zweiten Auswärtsspiel der Saison ist es uns nun gelungen auch in der Fremde zu gewinnen. Gegen das starke Team aus Kleinwarasdorf konnten wir uns mit neuem Mannschaftsbahnrekord mit 5:3 durchsetzen.
Die taktische Ausrichtung der Kleinwarasdorfer Aufstellung war schnell durchschaut. Ihr 4 besten Spieler liefen in den ersten zwei Durchgängen auf, somit wollten sie sich für den letzten Durchgang einen psychologischen Vorteil erarbeiten, da sie dadurch aller Voraussicht nach mit einem Kegelplus in den letzten Durchgang gehen würden. Unsere Taktik war den Kegelrückstand so gering wie möglich zu halten, zwei Mannschaftspunkte in den ersten beiden Durchgänge zu machen und Jiri Vesely und Matthias Zatschkowitsch sollten im letzten Durchgang das Spiel zu unseren Gunsten drehen.
Unset Plan ging fast perfekt auf. Martin Rathmayer holte im ersten Durchgang mit einem klaren 4:0 Sieg und sehr starken 646 Kegel den Mannschaftspunkt und Patrick Fritz hielt phasenweise mit seinem Gegner gut mit. Möglicherweise war sogar mehr bei ihm drinnen. Mit 586 Kegel durfte er dennoch nicht vollkommen unzufrieden sein.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs versetzte es uns dann einen kleinen Schrecken, denn Lukas Temistokle fand gar nicht ins Spiel und obwohl Michal Kratochvil eine tolle Leistung zeigte, ließ ihm sein Gegner Martin Janits keine Chance. So schien der Plan der Kleinwarasdorfer allmählich aufzugehen. Kratochvil und Temistokle versuchten zwar dran zu bleiben, aber die Hausherren waren um den Tick besser. Und dann kam für mich die entscheidende Wende im Spiel. Denn Kratochvil und Temistokle gaben nicht auf und kämpften eifrig weiter um den Kegelrückstand in Grenzen zu halten. Dies gelang auch. Kratochvil erzielte mit 609 Kegel eine starke Leistung und war sichtlich zufrieden. Temistokle war mit seinen erkämpften 598 Kegel weniger zufrieden. Die beiden Mannschaftspunkte blieben bei den Burgenländer, unser Kegelrückstand betrug 60 Kegel.
Dann kam der große Auftritt von Vesely und Zatschkowitsch. Bei den Kleinwarasdorfer sah man, dass ihnen bewusst war, dass die 60 Kegeln schnell weg sein könnten, da die Duelle auf dem Papier klar für uns sprachen und so war es auch von Beginn weg. Vesely und Zatschkowitsch lieferten ein wahres Feuerwerk ab, zerstörten ihre Gegner wahrlich. Beide spielten auf den Einzelbahnrekord hin. Am Ende holte sich ihn Matthias Zatschkowitsch mit 681 Kegel. Jiri Vesely stand ihm mit 667 Kegel um wenig nach. Gemeinsam nahmen sie ihren Gegner 270 Kegel ab, das bedeutete, dass wir bei einem knappen Mannschaftspunkteergebnis von 5:3 mit 210 Kegel Vorsprung gewannen. Zudem holten wir den bestehenden Mannachaftsbahnrekord mit 3783 Kegel um satte 106 Kegel runter.