Nach der schwachen Vorstellung aus dem Vorjahr in Ritzing waren wir auf Versöhnung mit der Bahn aus und diese gelang uns auch. Mit einem ansprechenden Schnitt von 576,5 Kegel konnten wir einen knappen 5:3 Sieg feiern.
Den Grundstein für unseren guten Schnitt legte im ersten Durchgang Jiri Vesely. Mit 641 Kegel spielte er den Tagesbesten der Burgenländer (592) an die Wand und sicherte sich den erhofften Mannschaftspunkt. Der weiterhin in der Krise befindliche Kapitän Martin Rathmayer tat sich von Beginn an schwer und konnte die Schwächen seines Gegners auf den letzten beiden Bahnen nicht nutzen und somit bliebt er mit 567:578 Kegel der Verlierer des Duells.
Ebenso wie im ersten Durchgang waren im zweiten ebenfalls zwei Mannschaftspunkte eingeplant. Doch bei Patrick merkte man von Beginn an, dass ihm die Verkühlung auf der Bahn noch plagte und so blieb er in einem mäßigen Duell mit 509:526 Kegel ebenfalls erfolglos. Ein spannendes Duell entstand zwischen Luki Temistokle und Alexander Jaskulski. Vor allem aufgrund ungenützter Chance, die Luki ausließ und dem grandiosen Abräumens seines Gegners war das Duell in den ersten drei Sätzen hart umkämpft. Auf der letzten Bahn setzte sich Luki recht zeitig von seinem Gegner ab und war schlussendlich mit 592:571 Kegel der klare Sieger.
Der letzte Durchgang stellte unsere Nerven nochmal auf die Probe. Obwohl Matthias Zatschkowitsch seinem Gegner gleich 18 Kegel auf der ersten Bahn abnahm und Michal Kratochvil auf die Nr. 1 der Burgenländer nur 4 Kegel verlor und somit unser Kegelvorsprung von 42 auf 56 Kegel wuchs, mussten wir Michal nach dieser Bahn aus dem Spiel nehmen, da sein Knie der Wurfbewegung nicht mehr stand hielt. Für ihn kam Christian Zatschkowitsch ins Spiel. Also sollten nun Vater und Sohn die Partie nach Hause schaukeln. Den zweiten Satz gewannen beide Ritzinger mit jeweils einem Kegel Vorsprung. Im dritten Satz fiel dann die Vorentscheidung. Paul Kleindl schwächelte gegen Matthias, während dieser 161 Kegel zu Fall brachte. Christian verlor im selben Satz nicht viele Kegel und plötzlich lagen wir mit 90 Kegel voran. Die beiden konnten die Partie locker nach hause bringen und Matthias krönte seine Leistung mit 622 Kegel und dem Mannschaftspunkt. Christian blieb stets an der Nr. 1 der Ritzinger, der bei weitem nicht seinen besten Tag hatte, dran und hielt somit den Kegelverlust in Grenzen.
Ein wichtiger 5:3 Sieg im Kampf um Platz 2, auf Platz 1 verloren wir jedoch weiterhin an Mannschaftspunkten, da sich Neunkirchen in Schlaining mit 8:0 durchsetzte. Aber die Freude überwiegt ganz klar über den Auswärtssieg in Ritzing und dem starken Mannschaftsschnitt von 576,5 Kegel. In den nächsten Wochen folgen zwei Heimspiele, die auf jeden Fall gewonnen werden müssen, allerdings werden es uns die Gegner nicht einfach machen, denn sowohl Leoben als auch Schwaz brauchen noch Punkte um die Liga sicher halten zu können.