Big Points um Platz 2

Im direkten Duell um Platz 2 konnten wir uns auswärts in Kleinwarasdorf nach einem spannenden Spiel mit 6:2 durchsetzen!!

Die Kleinwarasdorfer begannen mit ihren beiden stärksten Spieler. Patrick FRITZ und Michal Kratochvil sollten dabei im ersten Durchgang den Kegelrückstand in Zaum halten. Dies gelang den beiden auf den ersten zwei Bahnen auch hervorragend. Doch im dritten Satz erfolgte dann der Einbruch. Während sich FRITZ auf der letzten Bahn wieder erfing und sich sogar fast noch den Mannschaftspunkt holte, hatte Kratochvil keine Chance mehr. Ernüchternder Zwischenstand. 0:2 und bereits minus 110 Kegel.
Der zweite Durchgang war ein hart umkämpfter. Matthias Zatschkowitsch lieferte sich mit Christian Pinter einen harten Kampf um jeden Satzpunkt. Doch während der Kleinwarasdorfer sichtlich genervt von seinem unglücklichen Kegelfall war, ließ sich Zatschkowitsch davon nicht beirren, blieb vielleicht auch gerade deshalb der Sieger und holten mit 610 zu 601 Kegel den für uns so wichtigen Mannschaftspunkt. Gleichzeitig mit Zatschkowitsch stand Martin Rathmayer auf der Bahn. Gegen den Ungarn Pinter György war der Mannschaftspunkt eigentlich fix eingeplant. Doch auf der ersten Bahn ließ sich Rathmayer zu viele Chancen entgehen und überließ so seinem Gegner den Satzpunkt. Ab dann war die Partie einseitig. Im zweiten Satz spielte er zum richtigen Zeitpunkt eine 9 und holte sich somit den Satzausgleich. Die dritte Bahn gehörte dann ganz Rathmayer. Leider verpasste er es mehr Kegel aufzuholen, doch nun lag er mit 2:1 bei einem komfortablen Kegelvorsprung vorne. Der Ungar versuchte nochmal alles Rathmayer nervös zu machen, doch dieser hielt gut mit und fixierte mit 604 Kegel unseren zweiten Mannschaftspunkt.
54 Kegel blieb von unserem Rückstand auf die Burgenländer über. Diesen sollten nun Jiri Vesely und Lukas Temistokle möglichst schnell in einen Vorsprung verwandeln. Der Start war verheißungsvoll, beide holten den Satzpunkt und ließen den Rückstand auf 29 Kegel schmelzen. Doch im zweiten Satz drehte der ungarische Gegner von Vesely auf und erzielte mit 184 Kegel neuen Bahnrekord. Er nahm Vesely dabei 39 Kegel ab, doch glücklicherweise erwischte  Temistokle eine ähnlich gute Bahn und nahm wiederum seinen Gegner 39 Kegel ab, sodass der Gesamtkegelrückstand gleich blieb. Auf der dritten Bahn konnten wir nun wieder Kegel gut machen. Temistokle spielte weiterhin bärenstark und sicherte sich mit dem dritten Satzpunkt frühzeitig den Mannschaftspunkt. Auch Vesely holte sich seinen zweiten Satzpunkt und verlegte somit die Entscheidung über den Mannschaftspunkt auf die letzte Bahn. 30 Wurf vor Schluss betrug unser Rückstand nur mehr 10 Kegel. Von einem 6:2 Sieg bis zu einer 3:5 Niederlage war noch alles möglich. Und sowohl Temistokle als auch Vesely fanden sich auf der letzten Bahn zunächst nicht so gut zurecht. Doch Gott sei Dank zeigten auch die Gegner Nerven und somit blieben wir in Schlagdistanz. Genau als das Publikum schon mit einem Sieg der Burgenländer rechnete, spielte Vesely 5 Wurf vor Schluss eine 9. Somit blieb die Chance auf den Sieg aufrecht. Temistokle räumte am vorletzten Wurf ab und hatte somit nochmal den letzten Wurf auf alle Neune. Vesely spielte eine 8, dann den Kegel weg und mit einer weiteren 9 am vorletzten Wurf hatten wir den Rückstand egalisiert. Temistokle beendete mit einer 3 und Vesely erneut mit einer 9 das Spiel und somit gewannen wir am Ende eine hart unmkämpfte und furchtbar spannende Partie mit 6:2 für uns. Zum Mannschaftsbesten kührte sich Lukas Temistokle mit einer hervorragenden Leistung von 639 Kegel. Vesely erzielte mit 605 Kegel unseren vierten 600er an diesem Nachmittag.
Was für ein wichtiger Sieg im Kampf um den zweiten Platz in der Tabelle. Damit beträgt der Vorsprung auf Platz 3 nun 5 Zähler. "So ein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um den zweiten Platz tut wahnsinnig gut. Zudem bleiben wir auf Schlagdistanz zu Neunkirchen, die weiterhin zwei Punkte vor uns liegen. Ein großes Lob an die Mannschaft. Wir haben füreinander gekämpft und am Ende auch verdient, wenn auch etwas glücklich gewonnen. Ich bin sehr stolz, was die Jungs heute mental und kämpferisch geleistet haben!" so ein sichtlich gerührter Kapitän Martin Rathmayer. 

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