Bittersüßes Unentschieden in Wien

Die Revanche gegen KSV Wien ist uns in der Rückrunde leider nicht ganz geglückt. Mit einem 4:4 mussten wir uns beim Wiener Prater am Ende begnügen. Die Freude war bei den Hausherren definitiv größer als bei uns…

Nachdem wir im Herbst zuhause ohne Jiri gegen KSV antreten mussten, konnten wir nun wieder auf ihn zurückgreifen und er präsentierte sich im ersten Durchgang erneut in toller Form. Gegen Vonderheidt Patrick ließ er nie einen Zweifel daran aufkommen das Duell zu verlieren und setzte sich gegen den schwächelnden Kapitän der Wiener mit 3:1 und Tagesbestleistung von 642 Kegel durch. Auch Michal Kratochvil erwischte gegen seinen Landsmann Milan Blecha einen sehr guten Start und ging mit 1:0 in Führung. Doch jeweils knapp über 140 Kegel reichten auf den weiteren Bahnen für keinen Satzpunkt mehr und Blecha blieb mit 3:1 und 620:586 Kegel der Sieger.

Der Kegelvorsprung war aufgrund der tollen Leistung von Jiri schon enorm, doch auf der ersten Bahn im zweiten Durchgang mussten wir gleich mal einen Rückschlag hinnehmen. Der Serbe von KSV nahm Patrick im ersten Satz satte 40 Kegel ab und ließ unseren Vorsprung schrumpfen. Im zweiten Satz war Patrick knapp dran am Satzgewinn, doch am Ende fehlte ein Kegel. Die weiteren Sätze konnte er für sich entscheiden, aber der Rückstand aus dem ersten Satz war zu groß, als das der Mannschaftspunkt noch möglich gewesen wäre. Bei 2:2 blieb der Serbe mit 621:599 Kegel erfolgreich. Sehr spannend gestaltete es unser Kapitän Martin Rathmayer. Dank gutem Abräumen holte er sich den ersten Satz. Auch im zweiten Satz schloss er dank gutem Abräumen zu seinem Gegner auf, der ihm mit zwei Fehlwürfen am Ende einen halben Satzpunkt schenkte. Den Sack zumachen konnte er aber im dritten Satz nicht und somit musste der letzte Satz die Entscheidung bringen. Martin steigerte sich ins Volle und hielt den Vorsprung im Abräumen, setzte sich also schlussendlich mit einem 2,5:1,5 durch und erzielte 594 Kegel.

Nun musste im letzten Durchgang ein Mannschaftspunkt her und der 45 Kegelvorsprung musste gehalten werden. Unsere beiden in starker Form befindlichen Youngsters hatten allerdings ihre Schwierigkeiten in die Partie zu finden und lagen gleich mal 0:1 zurück. Im zweiten Satz konnten sie sich dann revanchieren und schlossen zu ihren Gegner auf. Vor allem Matthias zeigte mit 176 Kegel seine gewohnte Stärke. Das Match blieb spannend, denn Luki gewann den dritten Satz knapp, konnte sich aber nicht wirklich einen markanten Vorsprung herausholen. Matthias geriet gar mit 1:2 in Rückstand. Damit spitzte sich die Lage auf der letzte Bahn zu. KSV Wien witterte die Chance auf das mögliche Unentschieden und als Jürgen Ertl mit Neuner im Abräumen gegen Matthias aufdrehte, drohte das Match sogar zu kippen. Vor allem auch weil Luki nicht mehr ins Spiel fand und der Mannschaftspunkt somit schnell für KSV entschieden war. Pedevilla behielt gegen Luki mit 613:596 Kegel die Oberhand. Die Entscheidung fiel zwischen Matthias und Ertl. Matthias spielte sich mit Neunern in Serie wieder an den Nationalteamspieler heran und benötigte am vorletzten Wurf nun erneut einen Neuner um das Spiel für uns zu entscheiden. Mit einem 8er misslang es Matthias denkbar knapp und dadurch blieb auch hier der Mannschaftspunkt bei KSV Wien. Mit 639:641 Kegel erwischte unser Kapitän allerdings äußerst unglücklich die Aufstellung. Trotz 26 Kegel mehr und einem Schnitt von 609 Kegel blieb uns ein Unentschieden mit dem wir leben können, allerdings uns nicht sofort nicht damit anfreunden wollten. Zudem haben wir nun einen Punkt auf den Tabellenführer aus Neunkirchen gewonnen, der zu unserer großen Überraschung in St. Pölten seine erste Saisonniederlage hinnehmen musste.

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