Bahnrekord pulverisiert

Mit einer wahren Spitzenleistung gewannen wir gegen den SKC Sonnensee Ritzing in der 6. Herbstrunde mit 7:1 und überspielten dazu unseren Mannschaftsbahnrekord um über 100 Kegel. Der alles überragende Akteur war einmal mehr Jiri Vesely mit 701!! Kegel!

Nach der starken Leistung in Kleinwarasdorf gegen Schlaining strotzten wir vor Selbstvertrauen und das machte sich gegen Ritzing eindeutig bemerkbar. Allerdings begann der erste Durchgang nicht mit einem Feuerwerk. Denn nach 60 Wurf lagen alle vier Spieler unter 300 Kegel, was bei unserer Bahn eine echte Seltenheit darstellte. Martin Rathmayer hatte Mühe mit Sascha Mileder, der gut dagegenhielt und deshalb auch verdient mit 1:1 auf die dritte Bahn ging. Patrick Fritz schien zunächste alles im Griff zu haben. Trotz nicht all zu starker Leistung führte er mit 1,5:0,5 und benötigte lediglich einen weiteren Satzpunkt. Auf der dritten Bahn blieb ihm dieser allerdings verwehrt, denn sein Gegner, Alexander Jaskulski, kam richtig ins Laufen und ging kegelmäßig sogar in Führung. Zu unserer großen Erleichterung spielte nun Martin groß auf und legte mit 186 Kegel eine starke dritte Bahn hin und holte sich zudem einen Kegelpolster für die letzte Bahn. Wiedermal bereitete Patrick die 1er Bahn Schwierigkeiten und deshalb war der Mannschaftspunkt für die Ritzing recht schnell klar. Patrick verlor mit 570:610 Kegel noch deutlich und verließ mit hängendem Kopf die Bahn. Das 1:1 holte für uns diesmal wieder Martin, der mit einer guten Schlussbahn einen weiteren Satzpunkt und mit 639:615 Kegel den Mannschaftspunkt holte.

Unser zweiter Durchgang drehte an diesem Tag auf. Lukas startete fulminant mit 114 Kegel ins Volle, schwächelte dann leider im Abräumen und sein Gegner, Sandor Pete, konnte ihn mit 178:167 Kegel noch abfangen. Luki ließ sich von diesem Punkteverlust nicht entmutigen und feuerte eine 160er Bahn nach, die diesmal für den Satzpunkt reichte. Auch im dritten Satz war er der Herr im Haus und stellte auf 2:1. Mit den 174 Kegel lag er nun auf Kurs zu einer neuen persönlichen Bestleistung. Mit 649 Kegel spielte er diese im Endeffekt auch, es wäre aber durchaus noch mehr drinnen gewesen. Den an diesem Tag stärksten Ritzinger (631 Kegel) rang er den Mannschaftspunkt ab. Bei Michal sah es nun ganz so aus, als hätte er sein Formtief überwunden. Nach der guten Partie am vergangenen Wochenende, zeigte er auch diesmal wieder eine starke Leistung. Den ungarischen Altmeister Bela Papp hatte er auf allen Bahnen im Griff. Mit 177 Kegel auf der zweiten Bahn setzte er ein Highlight an diesem Tag und auch im letzten Satz gelang ihm eine 170er Bahn. Mit 651 Kegel schrammte er nur knapp an seiner persönlichen Bestleistung vorbei, war aber sichtlich zufrieden mit seinem Spiel.

Durch diesen starken zweiten Durchgang ließ sich schon erahnen, dass wir wohl zum ersten Mal die 3800 Kegel als Mannschaft knacken würden, aber Jiri und Matthias legten wie immer nochmal einen drauf. Im Grunde ist es schwer das Spiel zusammenzufassen, denn beide agierten über 120 Wurf auf einem Level. Sie ließen den Ritzingern keinen Satzpunkt mehr. Jiri wechselte mit 350 Kegel und lag somit genau auf 700er Kurs. Matthias wechselte mit 338 Kegel auf die dritte Bahn und stand ihm um so gut wie nichts nach. Mit 163 Kegel von Jiri und 162 von Matthias im dritten Satz war nun nur mehr die Frage, wie hoch wir über 3800 Kegel spielen würden. Wie bereits gegen Kleinwarasdorf legten die beiden einen grandiosen Endspurt hin. Matthias spielte 171 Kegel und erzielte mit 671 Kegel unsere zweitbeste Leistung an diesem Tag. Jiri spielte sensationelle 188 Kegel im letzten Satz und knackte somit mit 701 Kegel die magische 700er Marke.

Mit 3881 Kegel erzielten wir einen neuen Mannschaftsbahnrekord und einen Schnitt von 646,8 Kegel. Das Spiel wurde zudem deutlich mit 7:1 gewonnen. „Sensationell was die Burschen im zweiten und dritten Durchgang für Leistungen gezeigt haben. Dass 3800 Kegel bei uns „locker“ möglich sind, war mir bewusst, aber dass wir gleich so viel drüberspielen, hätte ich mir nicht gedacht,“ meinte Kapitän Martin Rathmayer nach dem Spiel.

Nun folgen zwei Auswärtsspiele gegen den ESV Leoben und KV Schwaz. Auf uns warten harte Aufgaben, aber die Leistungskurve stimmt und muss nun weitergeführt werden.

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