Jiri im Achtelfinale

Jiri Vesely hat es für Tschechien bis ins Achtelfinale geschafft und trifft dort morgen auf seinen Landsmann Jan Bina, der bereits bei der U-23 mit dem Kombi-Weltmeistertitel und dem Vize-Weltmeistertitel im Einzel aufzeigen konnte.

In der Qualifikation starteten aus 17 Nationen insgesamt 64 Spieler. Die besten 32 aus der Qualifikation spielten in der 1. Runde bereits im K.O.-Modus gegeneinander. Wobei der Qualifikationserste (Timo Hoffmann, Deutschland) auf den Qualifikations-32., das war mit 609 Kegel unser Jiri traf. Jiri spielte in der Qualifikation zwar um 80 Kegel weniger als Hoffmann, aber es begann alles wieder bei Null und im Duell Mann gegen Mann ist alles möglich. Zunächst wurde Hoffmann seiner Favoritenrolle gerecht und ging mit 1:0 in Führung. Doch was Jiri auf die zweite Bahn zauberte war einfach nur sagenhaft. Mit 123!!! Kegel ins Volle ließ er Hoffmann weit hinter sich und brachte seinen Vorsprung mit einer 190er Bahn ins Ziel. Damit stand es 1:1. Auch die dritte Bahn gehört Jiri und er konnte sich schon etwas vom Deutschen absetzen. Ein Duell weiterhin auf Topniveau und das blieb es auch auf der letzten Bahn. Jiri machte ein paar Wurf vor Schluss den Sack zu und zog mit einem 3:1 und 670:651 Kegel ins Achtelfinale ein.

Dort trifft er nun auf seinen Landsmann Jan Bina. Der junge Tscheche präsentierte sich in hervorragender Form und konnte nach Platz 16 in der Qualifikation mit 667 Kegel den Österreicher Markus Vsetecka ausschalten. Der Gewinner der beiden trifft noch am selben Tag im Viertelfinale auf den Sieger der Paarung Kakuk (HUN) und Marinovic (CRO).

Apropos Österreicher…mit Lukas Huber und Philipp Vsetecka haben es zwei Rot-Weiß-Rote-Vertreter ins Achtelfinale geschafft. Huber schaltete dabei Tamas  Kiss aus Ungarn deutlich aus und auch Vsetecka konnte den Slowenen Matej Lepej, der in der Qualifikation eine klasse Leistung bot, deutlich besiegen. Somit treffen die beiden nun auf zwei Deutsche. Huber auf Weiss Manuel und Vsetecka auf Pointinger Jürgen, seinen ehemaligen Teamkollegen beim KC Schwabsberg.

Wir wünschen Jiri und den Österreichern viel Holz und hoffen sie auch noch am Samstag bestaunen zu können.

Das könnte dich auch interessieren...

Orther Dominanz bei NÖ-Cupfinale!!

Am 22.03.2026 stand das Nö Cupfinale auf den Bahnen in Mank statt. Für den KSK Orth qualifizierten sich unsere Aushängeschilder und Nationalspieler Rathmayer Martin, Lukas Temistokle und Matthias Zatschkowitsch!! Martin Rathmayer begann, legte Bahnrekord vor und spielte mit einem grandiosen Vollespiel von 444 Kegel eine Gesamtzahl von 680 Holz. Im letzten Durchgang des Tages jedoch

Sieg gegen Schneegattern!!

Am 21.03.2026 trafen die Mannen des KSK Orth Donau auf das punktelose Schlusslicht ASKÖ KSC Schneegattern. Die Vorzeichen standen gut und genau so begann die Partie. Rathmayer Martin legte mit Tagesbestleistung von 680 Holz mächtig los und legte den Grundstein mit Mecerod Jan mit 640 Holz im 1. Durchgang. Im Mitteldurchgang rückte Erdelyi Manuel für

Ungefährdeter 7:1 Sieg in St. Pölten!!

Am 7.3.2026 traf man auf den Voith-Bahnen zum wahrscheinlich letzten Spiel auf der Anlage des BSV Voith St. Pölten. Diese Unsicherheit und Ungewissheit über den weiteren Verlauf von St. Pölten spiegelte sich bis hin zum Betreuerteam wider. Die Orther ließen sich aber davon nicht abbringen ein solides Spiel auf den Voith Bahnen abzuliefern um dem

8:0 Erfolg in Kleinwarasdorf!!

Am 28.02. gastierten die Mannen des KSK Union Orth/Donau im burgenländischen Kleinwarasdorf. In den letzten Partien gegen Kleinwarasdorf plagten sich die Orther oft und konnten dort nicht immer einen Sieg einfahren. Dieses Jahr starteten die Burgenländer nicht mit ihrer Kampfmannschaft, somit erleicherte dieser Umstand das Spiel. Für Orth begann diesmal Luki Temistokle mit 637 und

Keine Chance in Zerbst

Mit ambitionierten Zielen haben wir die knapp 8-stündige Reise nach Zerbst angetreten. Die Kegelhalle war ausverkauft und die Zuschauer erwarteten sich ein spannendes Spiel. Zu Beginn konnten wir ganz gut mit den Deutschen mithalten. Nach der zweiten Bahn war Martin Rathmayer aber schon einige Kegel zurück und konnte diese auch nicht mehr gut machen. Am