Bereits am 6. Jänner startete die Superliga in die Rückrunde. Zum Auftakt ging es zum SKC Sonnensee Ritzing. Mit einer schlechten Mannschaftsleistung schlitteten wir im Burgenland in ein 1:7 Debakel.
Alles andere als gelungen war der Auftakt für uns in der Superliga. Nach 8 gewonnen Spielen im Herbst, bei nur einer Niederlage, setzte es für uns gleich im ersten Rückrundenspiel eine herbe Niederlage und somit liegen wir zum ersten Mal in dieser Saison nicht auf Tabellenplatz 1.
Dass es gegen den Aufsteiger aus der Bundesliga Ost nicht leicht werden würde, war uns bewusst, aber unschlagbar waren die Ritzinger an diesem Tag keinesfalls. Unser Start ins Spiel war sehr vielversprechend. Sowohl Martin, als auch Patrick konnten sich den ersten Satzpunkt gegen die beiden stärksten Heimspieler sichern. Das wohl letzte Highlight für uns an diesem Nachmittag waren die 170 Kegel auf der zweiten Bahn von Martin, die ihm im Duell mit Papp viele Kegeln brachten. Patrick musste sich der Nr. 1 der Burgenländer auf der zweiten Bahn leider deutlich geschlagen geben und konnte auch auf den anderen Bahnen nicht mehr mit Gerdenitsch mithalten. Martin verlor die letzten beiden Bahnen und gewann nur aufgrund seines ersten guten 60ers mit 611:584 Kegel. Patrick verlor nicht all zu viele Kegel und erspielte mit 548 Kegel auch eine passable Quote.
Mit 8 Kegel minus gingen wir in den zweiten Durchgang, in dem wir insgeheim auf zwei weitere Mannschaftspunkte hofften. Doch leider lief es für unseren MItteldurchgang an diesem Tag gar nicht. Michal, der seine Verletzung überwunden hatte, fand sich auf seiner früheren Heimbahn gar nicht zurecht und ließ sich von seinem Gegner auf der zweiten Bahn überrollen. Torreiter gab ihm im dritten Satz nochmal die Chance auf den Satzpunkt, aber Michal konnte sich in der Schwächephase seines Gegners überhaupt nicht von ihm absetzen und so blieben für die letzte Bahn 23 Kegel über. Er erfing sich auch auf der letzten Bahn nicht mehr und musste seinem Gegner auch noch diese Bahn überlassen. 518 Kegel waren einfach zu wenig für den erhofften Mannschaftspunkt. Luki tat sich auf der nicht so einfach zu spielenden Sportanlage im Burgenland schwer und fand nie richtig in sein Spiel. Die erste Bahn verlor er mit 120:127 Kegel ebenso knapp, wie die zweiten mit 118:126 Kegel. Nachdem sich das Spiel stark gegen uns wendete, brachte Martin als erhofften Umschwung Zoran für Luki in die Partie. Der Start war nicht so schlecht, allerdings verhaute sich Zoran die ersten Bahn mit vier Fehlwurf in Folge und so landete auch er bei lediglich 118 Kegel, die wieder nicht für den Satzpunkt reichten. Die vierte Bahn zog er dann von Anfang bis Ende auf einem guten Niveau durch und erspielte mit 139 Kegel auf der letzten Bahn noch 495 Kegel und einen Satzpunkt.
Wir standen nun mit dem Rücken zur Wand, aber wer wenn nicht Jiri und Matthias konnten die Partie im letzten Durchgang noch drehen…Aber an diesem Tag war einfach der Wurm drinnen. Sowohl Matthias als auch Jiri starteten nicht wie erhofft ins Spiel und somit verloren wir immer mehr an Boden. Das Duell von Matthias war nach der dritten Bahn bereits vorentschieden und nur mehr Jiri hatte auf der letzten Bahn noch eine kleine Chance den Mannschaftspunkt zu holen. Die letzte Bahn spielten beide sehr gut und somit brachten sie uns noch zwei Satzpunkte. Mit seinen 552 Kegel war Jiri ebenso begeistert, wie Matthias von seinen 548 Kegel.
Mit einem schwachen Mannschaftsschnitt von 545 Kegel setzte es eine verdiente Niederlage von 1:7.
Stimme zum Spiel von Kapitän Martin Rathmayer: "Das war heute leider gar nichts, deshalb sollten wir das Spiel so schnell wie möglich aus den Köpfen bekommen. Wir wissen alle, dass wir es besser können und werden es bereits im nächsten Spiel gegen Krems zeigen."