Spielbericht geg. Mistelbach

Beim Spiel merkte man schon das der von uns stark eingeschätzte Gegner an unserem Nervenkostüm knapperte, so begannen wir mit Tom auf Hybl und Roman auf Schwarz. Beim Spiel Tom gegen Hybl ging es darum den Kegelabstand so gering wie möglich zu halten. Eines mal gleich vorweg Tom machte die Sache mehr als gut. Tom verlor zwar den ersten Satz um 18 Kegel gewann aber Satz 2 mit 10 Kegeln im 3 ein X im 4 leider aufgrund der schwierigen Bahn gab er den Punkt noch ab und verlor 36 Holz auf Hybl 551:515. Roman tat sich gegen Schwarz schwer und hinkte immer, aufgrund des komischen Fallers bei Roman einen Schritt hinter her. So verlor er im 1 Satz 2 Kegeln und im zweiten 7 Kegeln, nach dem Wechsel spielte Roman groß auf und knallte 162 auf die Bahn wobei er Schwarz 23 Kegeln abnahm und auf Punktkurs war, auf der letzten Bahn ging es Roman wie auf den ersten 2 Bahnen, Schwarz hatte den Besseren Faller und Roman konnte den Punkt leider nicht machen, jedoch hatte er den Rückstand auf 7 Kegeln gehalten und wir waren noch im Rennen 549: 542.
Satz 2 war kein Spiel für schwache Nerven!! Josef spielte auf Weis- Scholle auf Zimmermann. Josef gewann zwar den ersten Satz mit 4 Holz Vorsprung, verlor aber die beiden Nächsten nach schwachen Spiel und hatte im letzten Durchgang ein Minus von 23 Holz, so musste Josef all seine Routine auspacken um das scheinbar unmögliche noch zu richten, dies gelang Josef mit einer starken Schlussbahn und so nahm er Weis 32 Kegeln ab und der Punkt war im Trockenen Endstand 490:499.
Scholle begann als wollte er Zimmermann fressen, auf 140 folgten 158 und der Vorsprung betrug 41 Kegel beim Wechsel, alle glaubten schon die Suppe ist gegessen aber es sollte anders kommen, Zimmermann schlug zurück und gewann wiederum 33 Kegeln und die Sache wurde wieder spannend. Die letzte Bahn der beiden war ein Krimi Scholle konnte sich lange Zeit nicht richtig absetzen und Zimmermann hielt dagegen im Abräumen jedoch begann Scholle wieder gewohnt sicher und so nahm er Zimmermann noch 16 Kegeln ab und sicherte sich Punkt 2 für uns und der Kegelrückstand betrug nur mehr -10 für das Schlusspaar 526:550.
Satz 3: Erich auf Schlieffelner -Zoran auf Berger. Erich hatte heute einen Katastrophen Start und begann gleich mal mit 107 auf der Bahn und 8 Fehlwürfen , wobei der Rückstand nur 15 Kegeln auf Schlieffelner betrug den der hatte auch keinen guten Tag, im zweiten Satz ging es Erich ein wenig besser und er gewann wieder 11 zurück, nach dem Wechsel war er wieder sicherer und spielte sein gewohntes Spiel wobei sich Schlieffelner als harte Nuss bewies und nur 6 Kegeln verlor 141:147 , und so war der Spielstand 384: 386 vor dem letzten Satz ,,also Arsch knapp“, der Satz erwies sich als Spiel der Nerven denn wann immer Schlieffelner an Erich rankam spielte dieser einen 9er und so gewann Erich den 4 Satz und den Punkt 512:521. Zoran hatte mit Berger weniger Probleme wobei dieser mit einer Flut von Neunern ins Volle Zoran unter Druck setzte, aber im räumen zog Zoran an Berger vorbei und hämmerte mit 143 und 169 gleich mal 312 Kegeln auf die Bahn, die Beiden letzten Bahnen gingen Zoran nicht mehr so leicht von der Hand und mit 250 auf beiden Bahnen holte er noch einen Satz und stellte mit 562 Tagesbestleistung. Mit 504:562 stellte er auf 2:6 für uns und wiederum 2 wichtige Tabellenpunkte.
Fazit von diesem Spiel, man muss auch ,,nicht so schöne Spiele gewinnen“.

 

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