Zerbst eine Nummer zu groß

Wie erwartet war der deutsche Rekordmeister SKV Rot Weiß Zerbst noch eine Nummer zu groß für uns. Im Spiel 8 gegen 8 verloren wir deutlich mit 8:2 Mannschaftspunkten. Besonders beeindrucken war, dass von den Zerbstern gleich zwei Spieler die 700er Marke knackten und ein weiterer knapp am 700er dran war. Wir bedanken uns ganz herzlich nochmal beim SKV Rot Weiß Zerbst für die Möglichkeit sich mit ihnen zu messen. Ein großes Dank geht auch ans zahlreich erschienen Publikum, das sich dieses grandiose Freundschaftsspiel nicht entgehen ließ.

Wir starteten gewohnt mit Martin Rathmayer und unserem Neuzugang Lukas Temistokle. Unser neues Teamkücken zeigte gleich auf der ersten Bahn sein großes Talent und holte sich den ersten Satz mit 171:168 Kegel gegen Matthias Weber. Danach ließ ihm der an diesem Tag stärkste Zerbster keine Chance mehr. Luki spielte 146, 142 und 150 Kegel. Sein Gegner zeigte mit 184, 173 und 179 Kegel auf und spielte den, bis zu diesem Zeitpunkt, zweiten 700er auf unserer Bahn. Luki verlor dadurch am Ende deutlich mit 609:704 Kegel. Martin lieferte sich auf den ersten beiden Bahnen ein enges Duell mit Manuel Weiss. Auf der ersten Bahn behielt Martin dank 9er Serie ins Abräumen die Oberhand, auf der zweiten Bahn hatte der Deutsche das bessere Ende für sich. Die dritte Bahn brachte die Vorentscheidung zu Gunsten von Martin und auch auf der letzten Bahn setzte er sich mit 152:151 Kegel nochmal durch. Insgesamt spielte Martin unsere Mannschaftsbestleistung mit 643 Kegel. Weiss erzielt daneben 619 Kegel.

Einen weniger guten Tag erwischte im zweiten Durchgang Michal Kratochvil gegen den Slowenen Uros Stoklas. Im Duell der beiden Legionäre taten sich beide zu Beginn schwer, doch die Routine des Slowenen setzte sich auf der ersten Bahn durch. Im zweiten Satz konnte Michal sich deutlich steigern und ließ eine kleine Hoffnung aufblitzen, dass er den Mannschaftspunkt doch holen konnte. Doch auf Bahn 3 und 4 gelang ihm so gut wie gar nichts und er musste sich deutlich mit 572:614 Kegel geschlagen geben. Patrick Fritz spielte sehr konstant. Doch sein Gegner ließ auf den ersten beiden Bahnen mit jeweils über 160 Kegel nicht viel zu. Erst auf der dritten Bahn konnte Patrick seinen ersten Satzpunkt holen und etwas Kegel auf Jürgen Pointinger gut machen. Die letzte Bahn gewann Patrick ebenfalls sehr knapp und somit blieb der Kegelrückstand von den ersten 60 Wurf nahezu gleich. Pointinger gewann mit 628:601 Kegel.

Im dritten Durchgang hofften wir, dass Jiri oder Matthias noch ein Feuerwerk zünden konnte, doch das Feuerwerk zündete Thomas Schneider. Mit 193 Kegel ließ er schon erahnen, dass er auf den 700er losgehen würde. Matthias verlor dadurch mit starken 162, dennoch 31 Kegel. Auch auf der zweiten Bahn agierte Matthias gut, aber auch hier behielt Schneider mit 166:154 Kegel die Oberhand. Matthias legte auf der dritten Bahn wieder zu und erzwang ein sehr enges Duell im dritten Satz. Doch auch diesmal ging der Satzpunkt an den Zerbster (168:166). 175 Kegel auf der letzten Bahn von Schneider bedeuteten 702 Kegel insgesamt und den zweiten 700er an diesem Abend. Matthias erzielte gute 631 Kegel und war dennoch chancenlos. Im vergangenen Mai gab es bereits das Duell zwischen unserem Jiri Vesely und dem Zerbster Timo Hoffmann und auch an diesem Abend duellierten sich die beiden. Diesmal war das Niveau allerdings etwas niedriger. Jiri verlor die erste Bahn mit 136:143 Kegel, wurde aber dann zunehmend stärker. Doch auch 159 Kegel auf der zweiten Bahn brachten ihm nicht den erhofften Satzpunkt. Im dritten Satz setzte er sich dann mit 160:151 Kegel durch und brachte sich wieder ins Spiel um den Mannschaftspunkt. Mit 164:153 Kegel gewann Jiri auch den vierten Satz und gewann das Duell mit 619:609 Kegel.

Im letzten Durchgang spielte Erich Kaufmann gegen den Mazedonier Boris Benedik und Josef Rathmayer gegen den Leihspieler Markus Quirin. Erich spielte gut, hatte aber an diesem Tag, wie so viele von uns, einen übermächtigen Gegner. Ohne Fehlwurf spielte Erich 138, 151, 158 und 136 Kegel und ging sang und klanglos mit 583:696 Kegel unter. Ein enges Duell war es zwischen Josef und Quirin, dass am Ende der Leihspieler der Zerbster mit 556:549 Kegel für sich entschied.

Mit 8 Spieler erreichten die Zerbster einen Mannschaftsschnitt von 641 Kegel, während wir einen Mannschaftsschnitt von 600,9 Kegel erreichten.

Wir möchten uns nochmal ganz herzlich beim SKV Rot Weiß Zerbst bedanken und hoffen bald wieder, vielleicht sogar in einem Bewerbsspiel, auf den deutschen Rekordmeister, Champions League und Weltpokal-Sieger zu treffen.

 

Fotos folgen…

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