Erstes Finalspiel verhaut

Mit einem Sieg über Hainburg hätte unsere 2er den 10. Tabellenplatz fixieren können. Doch mit einer klaren 7:1-Niederlage muss nun zumindest ein Unentschieden im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten in Mistelbach her um 10. zu bleiben.

Woran es am Freitag lag, dass Marco und Co. nicht ins Laufen kamen ist schwer festzustellen, aber Fakt ist, dass die Hainburger mit der Abstiegssituation mehr Erfahrung hatten und vielleicht deshalb auch ihre Leistung in einem so entscheidenden Spiel bringen konnten. Als Bauernopfer spielte Fritz gegen König jun., der einen sehr guten Tag erwischte. Mit 166 und 158 Kegel nahm er Fritz beide Satzpunkte und bereits 75 Kegel ab. Ab der zweiten Bahn war die Leistung von Fritz in Ordnung, aber König ließ sich natürlich nicht mehr die Schneid abkaufen und siegte mit 3:1 und 607:521 Kegel. Für den ersten Mannschaftspunkt sollte Scholle sorgen, der gegen Bitzinger Markus ins Rennen geschickt wurde. Doch auf jeder Bahn fehlten ein paar Kegel, die ihm den Satzpunkt einbringen würden. Er verlor mit 532:553 Kegel, zwar nur 21 Kegel, aber machte dabei keinen Satzpunkt.

Mit dem Rücken zur Wand wurden Roman und Erich im zweiten Durchgang nicht gerade beflügelt. Erich spielte gegen den routinierten Legionär der Hainburger, der die ersten drei Bahnen jeweils über 150 Kegel zu Fall brachte und Erich nur einen halben Satzpunkt überließ. Mit 133:128 Kegel holte Erich zwar den letzten Satzpunkt, aber entscheidende Kegel gewann er damit auch nicht und so ging das Duell mit 594:561 Kegel an den Ungar. Besiegelt wurde die 4:0 Führung der Hainburger vom Überraschungsmann Rieder Helmut. Roman hielt zwar auf den ersten beiden Bahnen brav mit dem Hainburger mit, doch auf den zweiten 60 Wurf verlor er 56 Kegel und war meilenweit von einem weiteren Satzpunkt, geschweige denn vom Mannschaftspunkt entfernt (518:580 Kegel).

212 Kegel waren nun für Marco und Bitzi uneinholbar, aber natürlich wäre etwas Schadenbegrenzung gut gewesen. Diese sollte sich gegen die vermeintlich schwächsten Spieler der Donaunachbarn nicht als besonders schwierig gestalten. Während Bitzi nach gewonnenem ersten Satz, auch den zweiten für sich entschied, musste Marco den Satzausgleich auf der zweiten Bahn hinnehmen. Zudem schloss sich Marco an die mäßigen Leistungen seiner Vorderleute an. Denn auch die dritte Bahn ging verloren und so musste er für den Mannschaftspunkt 10 Kegel auf der letzten Bahn aufholen. Im Endeffekt machte er mit Ach und Krach den letzten Satzpunkt und verlor mit 516:524 Kegel. Bitzi hatte König sen. über das ganze Spiel unter Kontrolle, brachte eine gute Leistung und gewann mit 4:0 und 553:485 Kegel.

Eine 7:1 Klatsche in einem entscheidenden Spiel tut doppelt weh. Aber noch immer haben wir das Heft in unserer Hand und können aus eigener Kraft den direkten Klassenerhalt schaffen. Ein Sieg oder Unentschieden gegen den aktuell Vorletzten aus Mistelbach und der Klassenerhalt ist geschafft.

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