Ein kleines Schicksalspiel stand in der letzten Herbstrunde für unsere 2er auf dem Programm. Gegen Hainburg sollte ein Sieg her, damit man sich vom östlichsten Donauverein und damit dem Tabellenende absetzt. Und dies gelang mit einem 5:3 Heimsieg.
Der gewohnt starke erst Durchgang mit Josef und Scholle brachte wieder seine Leistung. Scholle spielte gegen Palenik Johann drei starke Bahnen, fiel nur auf der zweiten Bahn etwas zurück. Er hielt aber das hochklassige Duell ständig spannend und somit fiel die Entscheidung erst auf den letzten Würfen, als Scholle auf den letzten drei Würfen leider keine neun Kegel mehr zu Fall bringen konnte, setzte sich Palenik knapp mit 561:560 Kegel durch. Schade, aber noch lange kein Beinbruch, denn Josef sicherte sich überlegen seinen Mannschaftspunkt. Er spielte ähnlich gut wie Scholle, nur war die Gegenwehr des Hainburgers eine andere. Und somit konnte er mit 128, 140, 147 und 152 alle Satzpunkte und mit 567:509 einiges an Kegel gewinnen.
Der 57 Kegelvorsprung drohte zu Beginn des zweiten Durchganges zu schmelzen. Doch Fritz startete nach verlorener ersten Bahn neu durch und gewann die drei folgenden souverän. Mit 545 Kegel konnte er nach zuletzt zwei schwachen Leistungen wieder zu seinem Niveau zurückfinden und sich gegen König sen. durchsetzen. Bei Bitzi lief es gegen seinen Namensvetter weniger gut, zu stark war der Hainburger an diesem Tag. Nach gequälten 254 Kegel nach 60 Wurf, steigerte sich Bitzi deutlich und rettete sich noch auf eine solide Quote von 535 Kegel, die für 1 Satzpunkt reichte. Sein Gegner erzielte 563 Kegel und konnte damit den 2:2 Ausgleich herstellen.
Ziel des letzten Durchgangs: Kegelvorsprung (85 nach 2 Durchgängen) halten und den gewinnbringenden Mannschaftspunkt machen. Eine Zielvorgabe die gegen die zwei vermeintlich stärksten Hainburger schwer umzusetzen war. Doch Roman wusste von Beginn weg den Legionär der Gäste unter Druck zu setzen und holte mit 158 gleich mal einen wichtigen Kegelvorsprung für sich heraus. Erich schwächelte gleichzeitig, genauso wie sein Gegner auf der ersten Bahn (115:118). Das Duell zwischen ihm und König jun. wurde allerdings hochklassiger. Beide fanden zu ihren Stärken. Auf der zweiten und dritten Bahn hatte Erich jedoch das bessere Ende für sich: 147:144 und 156:154. Das versprach eine spannende letzte Schlussbahn, da die beiden Kontrahenten nicht weit auseinander lagen. Auf der anderen Seite konnte sich der Ungar gegen Roman auf der zweiten Bahn durchsetzten und schaffte somit den Ausgleich. Doch der Orther schlug postwendend zurück und ging mit 2:1 in Führung. Ein fast schon beruhigender Kegelvorsprung für Hubi von 22 Kegel, ließ uns sehr auf den Sieg hoffen. Die Hainburger warfen nochmal alles in die Waagschale, doch nur König konnte Erich noch einholen und gewann am Ende nach Satzgleichstand mit 581:564 Kegel. Hubi musste auch nochmal richtig hart kämpfen. Am Ende blieben ihm 9 Kegel von seinem Vorsprung über und er gewann mit 552:543 Kegel.
Es war der wichtige Erfolg, der uns damit wieder ans Tabellenmittelfeld heranbrachte und noch für ein versöhnliches Ende der Herbstrunde sorgte. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem Schnitt von 553,8 Kegel müssen wir uns im Frühjahr zuhause auf keinen Fall verstecken. Außerdem ist es ein versprechen dafür, dass wir uns jetzt unter unserem Wert geschlagen haben und im Frühjahr zurückschlagen können.