H9 – gegen KSV Wien

Im letzten Spiel der Herbstrunde setzte sich die Superliga-Mannschaft gegen den KSV Wien zuhause mit 5:3 durch und sicherte somit nach der ersten Saisonhälfte den 3. Tabellenplatz.

Es war von Beginn weg das zu erwartend spannende Spiel. Den besseren Start erwischten allerdings die Wiener. Martin holte mit 159 Kegel einen halben Satzpunkt und Patrick verlor gegen Teamspieler Ertl gleich 37 Kegel. Das Blatt wendete sich auf der zweiten Bahn ein bisschen. Sowohl Martin als auch Patrick gewannen den zweiten Satz. Jedoch verlor Patrick auf der dritten Bahn wieder den Faden und musste Ertl die beiden letzten Sätze überlassen. Mit 591:639 Kegel dominierte der Wiener Patrick eindeutig. Der dritten Satz im Duell zwischen Martin und Hennebichler stand ganz im Zeichen von Martin, der mit 172 Kegel nun auch endlich mal einige Kegel für uns holen konnte. Die letzte Bahn gewann sein Konkurrent knapp und somit endete das Duell mit 632:603 Kegel.

Mit 19 Kegel minus gingen Michal (gegen Rudolf) und Josef (gegen Vonderheidt) auf die Bahn. Überraschenderweise konnten unsere  beiden Akteure trotz schwacher ersten Bahn halbwegs mit ihren Gegner mithalten. Die beiden Oldies in unserem Team konnte sich auf der zweiten Bahn deutlich steigern, sodass Michal mit 158 Kegel einen halben Satzpunkt und Josef mit 164 Kegel einen ganzen Satzpunkte gewannen und Josef seinen Rückstand auf einen Kegel minimieren konnte. Und für Josef kam es auf der dritten Bahn noch besser, er gewann diese ebenfalls und setzte sich um 10 Kegel ab. Michal war auch auf der dritten Bahn der Wiener Nr. 1 auf den Fersen, doch es reichte knapp nicht für den Satzpunkt und somit war das Duell vorzeitig entschieden. Erfreulich war zu diesem Zeitpunkt, dass der Gesamtkegelrückstand wieder deutlich kleiner wurde. Doch leider gehörte der letzte Satz im zweiten Durchgang klar den Wienern, die sich nun einen deutlichen Kegelvorsprung erarbeiteten und Vonderheidt auch Josef den Mannschaftspunkt wegnahm. Josef erzielte 572 (zu 585) und Michal 585 (zu 609) Kegel.

Zwischenfazit: die Taktit von KSV Wien ging bis jetzt total auf und es stand eine harte Aufgabe für unsere beiden Schlussakteure auf dem Programm, denn 56 Kegel mussten aufgeholt werden und beiden Mannschaftspunkte mussten gemacht werden. Fast jedem Zuschauer war klar, dass die Entscheidung im Duell zwischen Matthias und Pete Sandor fallen würde.

Und so kam es auch, jedoch machte Jiri sich selbst das Leben teilweise selbst schwer, für den ersten Satzpunkt reichten 146 Kegel, auf der zweiten Bahn mussten jedoch schon 156 Kegel für den Satzgewinn her. Das besagte matchentscheidende Duell startete mit einer Führung ins Volle für den Ungarn der Wiener, doch Matthias nahm ihm beim Abräumen 45 Kegel ab und setzte sich noch deutlich mit 175:139 Kegel durch. Enger wurde es auf der zweiten Bahn. Mit 159:158 gewann Matthias diese, da beim Gegner der neunte Kegel am vorletzten Wurf stehen blieb. Ob Kaltschnäutzigkeit oder Glück von Matthias war uns zu diesem Zeitpunkt egal. Der Kegelrückstand wandelte sich damit in einen hauchdünnen Vorsprung von einem Kegel um, entschieden war somit noch gar nichts. Es war weiterhin ein nervenaufreibendes Spiel für beide Mannschaften und das Publikum, das zunehmend lauter wurde. So gut wie jeden Wurf wechselte die Kegelführung. Erst als der Gegner von Jiri (Pedevilla) zu Schwächeln begann, konnte wir uns etwas absetzen. Jiri siegte auf der dritten Bahn mit 151:131 Kegel und Matthias verlor knapp mit 160:163 Kegel. Ein plus von 18 Kegel mussten die beiden nun ins Ziel retten. Als letzte Chance sahen die Wiener Pedevilla von der Bahn zu nehmen und für ihn eines der größten Talente Österreichs, Temistokle Lukas, zu bringen. Und dieser fand sich von Wurf Eins weg gut zurecht und hielt Jiri in Schach. Nur zwei starke Schlussbahnen brachten uns den Sieg ein. Matthias beendete sein tolles Spiel mit 165 (zu 154) und 659 zu 614 Kegel und Jiri mit 164 (zu 153) und 617 zu 566 Kegel.

Endstand 5:3 und 3656 zu 3616 Kegel!! Wiedereinmal war die Nervenstärke und vor allem diesmal das Abräumen von Matthias der Sargnagel für unseren Gegner. Damit nimmt die Herbstsaison doch noch ein gutes Ende und wir überwintern als Dritter. Doch im Frühjahr warten einige schwere Spiele auf uns, für die wir uns in den kommenden 1 1/2 Monaten gut rüsten müssen, damit wir auch weiterhin im Kampf um Platz 3 eine Rolle spielen können.

Spielbericht

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