H7 – gegen Austria Krems

Nichts wurde aus dem erhofften Sieg im dritten Heimspiel dieser Saison gegen den KSK Austria Krems. Am Ende mussten wir uns mit einem 4:4-Unentschieden und, im nachhinein betrachtet, einem gewonnenen Tabellenpunkt zufrieden geben.

Denn es sah schon schlechter aus. Wiedermal hatten wir es Jiri und Matthias im letzten Durchgang zu verdanken, dass wir nicht mit einer Niederlage von der Bahn gingen. Im ersten Durchgang lief noch alles halbwegs planmäßig. Denn Patrick (gegen Sobcak) war nicht dazu bemusst den Mannschaftspunkt zu holen, immerhin spielte er gegen die Nr. 1 der Gäste. Dennoch bekam er Chancen um Satzpunkte zu ergattern. So fehlten auf der ersten Bahn 6 Kegel, die locker möglich gewesen wären. Auf den Mittelbahnen war er so gut wie chancenlos und so konnte er erst auf der letzten Bahn mit 154:153 Kegel doch noch Punkten. Seine unzufriedenstellende Gesamtkegelzahl betrug 560 Kegel (zu 604). Wie schon die ganze Saison, brillierte Martin nicht besonders, konnte auch nicht das erhoffte Kegelergebnis erzielen. Ein wiedermal verschlafener Start machte es ihm schwer eine hohe Quote zu erzielen. Er gewann dennoch mit 4:0 und 598:541 Kegel.

Die 13 Kegel plus waren sehr schnell vergessen im zweiten Durchgang, da sowohl Michal als auch Josef viele Kegel verloren. Michal steigerte sich nach seiner ersten weniger guten Bahn, doch gegen den stärksten Kremser an diesem Tag, war kein Kraut gewachsen. Vor allem ins Abräumen verlor er viele Kegel, die zur deutlichen Niederlage von 576:621 Kegel führte. Mit seinem Gegner mithalten konnte Josef, aber am Ende jeder Bahn konnte er sich doch noch irgendwie davor bewahren den Satzpunkt zu holen und so reichte es auch für ihn in den ersten drei Sätzen nicht, einen zu gewinnen. Wie Patrick holte er aber den letzten Satzpunkt und betrieb somit noch ein wenig Schadenbegrenzung. Das Ergebnis von 539:567 Kegel spricht dafür, dass der Mannschaftspunkt nicht außer Reichweite war.

60 Kegel minus war der unerfreuliche Zwischenstand und da auch erst ein Mannschaftspunkt gewonnen werden konnte, mussten Jiri und Matthias punkten. Jiri ließ auch gar keinen Zweifel daran aufkommen, dass sein Gegner ihm nicht gewachsen war. Er spielte wieder eine bärenstarke Partie und ließ unseren Kegelrückstand immer mehr schmelzen. Nach 60 Wurf hatte er mit 333 bereits 74! Kegel aufgeholt, leider verlor Matthias auf der anderen Seite gegen den tschechischen Legionär auch einige. Der Zwischenstand vor den letzten zwei Bahnen lautete 33 Kegel minus und Matthias musste für den Sieg ganze 48 Kegel auf seinen Gegner aufholen. Aber es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass die Situation für Matthias so gut wie aussichtlos war und er trotzdem noch die Aufgabe meisterte. Während Jiri trocken weiterspielte, schien es, als würde Matthias zur Hochform auflaufen. Und so war es auch! 22 Kegel machte er auf der dritten Bahn gut und damit waren es "nur" mehr 26. Das Duell von Jiri endete mit 4:0 Satzpunkten und 630 zu 539 Kegel für uns. Eine Nervenschlacht spielte sich aber zwischen Matthias und Machala um den Sieg ab. Beide spielten kein überzeugendes Volle, doch Matthias räumte ein ums andere Mal gut ab, lediglich ein Neuner fehlte ihm. Den hätte er am vorletzten Wurf gebraucht um den Kremser noch den Mannschaftspunkt abzunehmen. Am Ende blieben mit 588:590 Kegel zwei mikrige Kegel über, die uns für den Sieg fehlten.

Im Endeffekt muss man allerdings sagen, dass die Punkteteilung mehr als gerecht ist und beide Mannschaften damit leben müssen. In der nächsten Woche treffen wir in Hernals auf den KSV Wiener Linien, der schon viele Spitzenteams, nicht nur ins Schwitzen gebracht, sondern auch viele schon geschlagen hat. Damit steht uns ein weiteres schweres Auswärtsspiel bevor…

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