Nichts zu holen gab es für die Superliga-Mannschaft in St. Pölten. Zu schwach war wiedermal die Auswärtsleistung und so reichte es nicht einmal dazu, die St. Pöltner etwas zu ärgern und es setzte eine deutliche 1:7-Niederlage.
Wir verpassten es den Gegner von Beginn weg unter Druck zu setzen, obwohl es die St. Pöltner Aufstellung zugelassen hätte. So war es fast schon symbolisch, dass Martin mit zwei Zweier in das Spiel startete und sein Gegner Kotyza Jan einen großen Aufwind dadurch verspürte. Der St. Pöltner Legionär gewann mit überragenden 179 Kegel (zu 154) die erste Bahn. Endlich konnte Martin seinen Gegenspieler unter Druck setzen und dadurch fiel dessen Leistungsniveau etwas ab und es stand nach drei Bahnen 2:1 für Martin und von den Kegeln her lagen die beiden mit jeweils 465 gleichauf. Damit entschied die letzte Bahn über den Mannschaftspunkt und die vermasselte Martin mit bravour. Schlussendlich ging der Punkt deutlich mit 624 zu 590 Kegel an die Heimmannschaft. Etwas leichter tat sich Matthias, der seinem Gegner 25 Kegel auf den ersten beiden Bahnen abnahm. Allerdings vergeigte auch er eine Bahn total, sodass er seinen Kegelvorsprung nicht ausbauen konnte. Die letzte Bahn lief mit 154 wieder nach Wunsch und er sicherte sich mit 586 zu 561 und 3:1 Satzpunkten den Mannschaftspunkt.
Der Plan ein Unentschieden in St. Pölten war damit eigentlich schon zerstört, denn der Punkt von Martin fehlte uns schon. Verheißungsvoll begann aber der zweite Durchgang. Patrick legte, als wäre es seine Heimbahn, auf der ersten Bahn 181 Kegel um, doch dann kam leider der Absturz. Bahn 2 und 3 liefen gar nicht nach Wunsch und er musste den Heimspieler an sich vorbeiziehen lassen. Der letzte Satz war wieder deutlich besser (148), doch um 14 Kegel reichte es mit 583 Kegel nicht für den Mannschaftspunkt. Michal spielte mit dem Kapitän und Leitwolf, Huber Lukas, gut mit, doch in den entscheidenden Phasen ließ sich Huber nicht die Butter vom Brot schmieren und somit wurde aus der Überraschung von Michal nichts. Der St. Pöltner spielte 617 Kegel und Michal nur 563 Kegel.
3:1 für St. Pölten und nachdem noch die unangefochtene Nr. 1 von ihnen kam, wäre es eine riesen Wunder gewesen, wenn wir das Spiel noch gedreht hätten. Josef hielt mit dem Kroaten zwar brav mit, aber dessen Mannschaftspunkt war nie in Gefahr. Er schlug unseren Oldie mit 4:0 und Tagesbestleistung von 627 Kegel. Josef brachte mit 572 Kegel die Leistung die von ihm erwartet wurde, obwohl natürlich auf der letzten Bahn (128) noch einiges mehr drinnen gewesen wäre. Jiri startete gegen Vsetecka erwartet stark, zollte aber dann seiner Überstandenen Krankheit Tribut. Auf 154 Kegel von der ersten Bahn folgten schwache 129, 121 und 136 Kegel und somit nahm er mit 540 Kegel den Hut und hatte keine Chance auf den Mannschaftspunkt.
Ein sang- und klangloser Untergang den es zuhause gegen KSK Austria Krems wieder gutzumachen gilt. Es wird alles andere als eine einfache Partie, aber mit unserer Heimstärke und einem neuen Siegeswillen, wollen wir den dritten Heimsieg in dieser Saison holen.