In der 5. Runde kam es zum Weinviertel-Derby gegen den KSV Raiba Mistelbach auf unserer Anlage. Es war ein hochklassiges Duell, dass wir am Ende klar für uns entscheiden konnten.
Den ersten Durchgang bestreite für uns, welch Überraschung, Patrick und Martin. Patrick begann, wie schon in Neunkirchen, mit einer hervorragenden Bahn. Er legte 172 Kegel auf der ersten Bahn um und lehrte dem Mistelbacher Legionär (Metelka Radim) das fürchten. Etwas eingeschnüchtert konnte Metelka auch auf der zweiten Bahn nicht mithalten und somit stellte Patrick auf 2:0. Mit zwei weiteren guten Bahnen gewann Patrick noch einen weiteren Satz und somit ging der Mannschaftspunkt mit 3:1 Sätzen und 620 zu 580 Kegel an uns. Mit Startschwierigkeiten hatte Martin zu kämpfen. Dennoch konnte er die erste Bahn knapp mit 137 zu 134 Kegel gegen Schwarz Josef gewinnen. Mit etwas Wut im Bauch, aufgrund der eher mäßigen Leistung im ersten Satz, legte er 170 Kegel nach, die auch notwendig waren um sich den zweiten Satz zu sichern (Schwarz: 162). Hervorragende Volle bedeuten auf der dritten Bahn schon die Vorentscheidung für unseren Kapitän und auf der letzten Bahn spielte er seine ganze Klasse nochmal aus. Auf 117 Kegel ins Volle ließ er 72 beim Abräumen folgen und erspielte sensationelle 189 Kegel auf der Schlussbahn. Er gewann sein Duell mit 4:0 Punkten und 656 zu 594 Kegel.
Unser Mittelpaar ging mit einem Vorsprung von 102 Kegel ins Rennen. Der für Marco in die Mannschaft gerutschte Josef Rathmayer konnte seine Leistung aus der 2er Mannschaft nicht ganz bestätigen. So konnte er mit einem schwachen Start noch mit seinem Gegner mithalten, wurde jedoch dann trotz Leistungssteigerung vom Sünderexpress überrollt. Am Ende stand bei ihm 564, keine Satzpunkt und bei Sünder 626, vier Satzpunkte, auf der Anzeige. Eine klare Leistungssteigerung zeigte Michal gegenüber Neunkirchen. Mit 151 Kegel auf der ersten Bahn konnte er gleich mal 21 Kegel gewinnen, danach wurde auch sein Gegner (Seimann Erhard) munter, dieser gewann den zweiten Satz knapp (160:158). Eine deutliche Angelegenheit war die dritte Bahn, die wieder Michal für sich entschied (166:137) und damit schon so gut wie für die Vorentscheidung in diesem Duell sorgte. Im Endeffekt ging das Duell mit 2:2 Satzpunkten aufgrund der höheren Kegelanzahl (627:589 Kegel) an Michal.
Das Motto für den letzten Durchgang lautete den Mistelbachern keine Hoffnungen mehr auf die Sieg zu machen und am beisten beide Mannschaftspunkte noch holen. Ein entschlossener Jiri begann wie aus einem Guss, legte 177 Kegel um und entschied den ersten Satz gegen Dejda Filip für sich. Alles andere als einen Traumstart erwischte Matthias, der mit 142 gleich mal 28 Kegel verlor. Aufgrund, dass sein Gegner zunehmend schwächer wurde und erst wieder auf der letzten Bahn wieder ins Spiel fand, und dass Matthias stärker wurde, konnte Matthias das Duell schnell drehen und gewann mit 3:1 und 627 zu 567 Kegel. Aber nun zurück zum Duell des Tages auf höchstem Niveau. Jiri, der 1:0 führte, musste auf der zweiten Bahn den Ausgleich hinnehmen, dazu übernahm sein Gegner auch noch kegelmäßig die Führung. Seine Lieblingsbahn verhalf Jiri dazu, wieder die Führung zu übernehmen, denn mit überragenden 182 Kegel ließ er dem tschechischen Legionär der Mistelbacher keine Chance. Die letzte Bahn war ein Duell auf Augenhöhe und somit endete dieses auch mit einer Punktteilung bei jeweils 161 Kegel. Dejda erzielte die Mannschaftsbestleistung der Mistelbach mit sehr starken 645 und Jiri Tages- und Mannschaftsbestleitung für uns mit hervorragenden 668 Kegel.
Endergebnis: 7:1 Mannschaftspunkt und 3762 zu 3601 Kegel für uns. Die 3762 Kegel bedeuten einen Mannschaftsschnitt von 627 Kegel und der alte Bahnrekord konnte damit um 39 Kegel überspielt werden. Nochmals herzliche Gratulation dazu, auch den Mistelbachern zum erreichen der 600er Schnitt Marke.
In der kommende Woche kommt es zum Duell mit dem Serienmeister aus St. Pölten, bei dem wir nichts zu verlieren haben und locker drauf los spielen können.