4. Herbstrunde in Neunkirchen

In der 4. Herbstrunde traf der KSK Union Orth/Donau in der Superliga auf den amtierenden Meister aus Neunkirchen. Den Zuschauern in Neunkirchen wurde bis zum Schluss ein spannendes Spiel geboten und der Meister somit mehr als nur geärgert.

Aus einem Sieg für die unsere Superliga-Mannschaft wurde allerdings nichts. An die Leistung vom Bahnrekord des vergangenen Mai konnte nicht angeschlossen werden.

Im ersten Durchgang sollte Michal (gegen Konrath) den Punkt für uns holen, doch das Duell wurde leider spannender als erwartet und nach einer total verhauten letzten Bahn musste er sich mit 549 zu 568 Kegel geschlagen geben. Für Patrick ging es in seinem Duell gegen den tschechischen Legionär der Heimischen den Kegelrückstand so gering wie möglich zu halten. Doch nach seiner Startbahn mit 171 Kegel, lag er bereits 29 Kegel vorne und damit konnte man doch mit dem Punktgewinn spekulieren. Doch Holakovsky wusste auf Patricks Start gleich die perfekte Antwort und so lagen die beiden nach 2 Bahnen gleichauf. Die dritte war dann erstmals hart umkämpft, keiner konnte sich absetzen, doch der Satzpunkt blieb um 2 Kegel beim Routinie. Die Entscheidung brachte nun also die letzte Bahn und genau als der Tscheche wie der Sieger aussah, legte Patrick drei Neuner hintereinander hin und forderte die Entscheidung auf den letzten Würfen. Mit einem Neuner beim letzten Wurf hätte Patrick den Punkt gewonnen, doch leider wurde es nur eine Drei und somit musste er sich mit 602 zu 607 Kegel geschlagen geben.

Der Auftakt war also nicht nach unserem Wunsch verlaufen, doch das sollte sich im zweiten Durchgang mit Matthias (gegen Igumanovics) und Martin (gegen Eßmeister) ändern. Und tatsächlich kam es so. Igumanovics war sehr schnell von den Nachfallern Matthias entnervt und hatte so gut wie keine Chance gegen unser Kücken. Nach zwei Bahnen und trotz eingeklemmten Nerv von Matthias lag dieser bereits 38 Kegel voran. Und auch auf der dritten Bahn änderte sich das nicht. Matthias legte mit 167 Kegel nochmal nach und entschied das Duell entgültig für sich. Der vierte Satzpunkt ging dann doch noch an den Neunkirchner, der allerdings mit 560 Kegel unter seinen Möglichkeiten blieb. Matthias spielte unsere Tagesbestleistung von 617 Kegel und bewies einmal mehr sein großes Talent. Das andere Duell in diesem Durchgang war genauso einseitig, denn auch Martin hatte keine Probleme mit seinem Gegner. 144, 165, 155 und 144 Kegel reichten jeweils für den Satzgewinn und er holte mit 608 Kegel weitere 56 Kegel für uns.

Eine komfortable Ausgangssituation von 89 Kegel plus bot sich nun im letzten Durchgang, aber natürlich hatten die Neunkirchner noch zwei heiße Eisen im Feuer und das wurde uns im letzten Durchgang schmerzhaft bewusst. Jiri forderte die Nummer Eins (Wendl) der Neunkirchner, doch obwohl es beim Heimischen alles andere als gut begann, konnte Jiri im nicht zusetzen und so ging schon der erste Satzpunkt auf das Konto des Gegners. Marco startete ebenfalls schlecht und so schrumpfte unser Kegelvorsprung nach einer Bahn bereits auf 47 Kegel. Der zweite Satz begann zwar verheißungsvoll für Jiri, doch nach einer Neunerserie des Gegners verlor trotz starker Leistung (162) auch diese Bahn. Weiter nicht in sein Spiel fand Marco und somit lag man erstmals wieder kegelmäßig zurück (9 Kegel minus). Dem Erfangen von Marco war es verschuldet, dass ein Unentschieden dennoch weiter möglich war. Er konnte sich mit 154 Kegel knapp den Satzpunkt sichern. Bei Jiri merkte man aber auch auf der dritten Bahn, dass es nicht sein Tag war, denn mit einer schlechten Leistung verlor er weiter an Boden. 19 Kegel betrug der Rückstand, der für uns nur mehr schwer aufzuholen war, aber aufgeben tut man bekanntlich nur einen Brief und deshalb hofften wir auch weiter auf das noch mögliche Unentschieden. Auch bei unserer Schlusspaarung sah man den Kampfgeist in den Augen. Während Marco mit 139 noch 14 Kegel verlor, holte Jiri mit 167 noch 15 Kegel auf, was im Endeffekt aber zu wenig war.

So gewann der Meister mit 6:2 Mannschaftspunkten und einer Kegeldifferenz von 18. Natürlich war die Enttäuschung über die mögliche Überraschung groß, aber das ist ein Lehrprozess, den wir in unserem ersten Jahr in der Superliga machen und aus dem wir Lernen müssen.

Am 22. Oktober findet unser zweites Heimspiel der Saison im Weinviertel-Derby gegen KSV Raiba Mistelbach statt, für das wir schon jetzt hoch motiviert sind.

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