Erster Saisonsieg

In der 3. Herbstrunde war es endlich soweit. In der Superliga konnte der erste Sieg eingefahren werden. Gegen die zwei Runde lang sehr stark agierenden Kremser konnte am Pulverturm mit 7:1 gewonnen werden.

Der KSK Austria Krems beeindruckte in den ersten zwei Saisonspielen mit starken Leistungen. Zuhause ließen sie Ritzing mit 596 Schnitt keine Chance und auswärts überspielten sie in Leoben den Mannschaftsbahnrekord um satte 20 Schnittkegel. Nach dem etwas missglückten Start mit der Heimniederlage gegen KSV Wien waren wir schon gezwungen einen möglichen Fehlstart zu vermeiden und am Pulverturm zu gewinnen. Der Kapitän von den Kremsern sprach bei der Begrüßung an, dass Orth die letzte Mannschaft war, die in Krems gewinnen konnte. Unser Kapitän Martin Rathmayer erwiderte, dass er hoffte, dass wir auch die nächsten sind, denen das gelang.

Allerdings sah es zu Beginn nicht so aus. Der völliger außer Form agierende Michal fand überhaupt nicht ins Spiel und ließ der Nr. 1 der Kremser die Punkte über. Auch wenn die zweiten 60 Wurf besser waren, wurden es am Ende nur 531 Kegel. Wir hatten das Glück, dass sein Gegner nicht so stark wie in den ersten beiden Spielen agierte und mit 589 nur 58 Kegel gewann. Jiri machte seine Sache souverän. Die Gegenwehr hielt sich bei ihm allerdings auch in Grenzen. Auf starke 307 Kegel konnte er leider nur 130 Kegel nachlegen, sodass wir es verpassten mehr Pluskegel für uns zu holen. Die letzte Bahn funktionierte wieder besser und er holte sich mit 588:537 Kegel den eingeplanten Mannschaftspunkt.

Nun lagen wir unnötigerweise 7 Kegel zurück. Tragisch?! Nicht wenn man die ersten 60 Wurf im zweiten Durchgang abwartet. Denn während die Kremser unerwartet schwach waren, konnten sich Luki und Martin mit guten Leistungen deutlich absetzen und plötzlich lagen zwischen uns und Krems 100 Kegel. Martin spielte über die gesamte Distanz auf guten Niveau und holte sich mit 630 Kegel Tagesbestleistung, alle vier Satzpunkt und dadurch auch den Mannschaftspunkt. Luki schwächelte lediglich ins Volle, bestätigte aber im Abräumen sein aktuell gutes Händchen und gewann mit 568 Kegel den Mannschaftspunkt.

132 Kegel waren wir nun vorne, hatten bereits 3 Mannschaftspunkte und mit Matthias Zatschkowitsch noch einen unserer starken Schlussscheiber im Petto. Dazu gesellte sich Obmann Josef Rathmayer, der den immer noch verletzten Patrick Fritz ersetzte. Seine Aufgabe gegen David Machala war so wenig Kegel wie möglich zu verlieren, während Matthias unseren vierten Mannschaftspunkt holen sollte. Am Anfang schien es so, als würde sich unser Obmann aufgrund des starken Spiels und des bequemen Kegelpolsters ausrasten, doch als er darauf angesprochen wurde, dass 100 Kegel auch schnell weg sein können, lieferte er Machala einen erbitterten Kampf. Nach schwachen 118 Kegel im ersten Satz und einem deutlichen Kegelrückstand, konnte Josef die zweite Bahn knapp gewinnen und auch die dritte Bahn entschied er mit souveränen Würfen für sich. Sollte er nun auch den letzten Satz gewinnen, würde es sogar den Mannschaftspunkt bedeuten. Und siehe da, wieder mit Bravour und Routine holte er sich auch diesen und zwang Machala trotz weniger Kegel (561:579) mit 3:1 in die Knie. Wie bereits erwähnt startete Matthias überragend gegen Dvorak (167), doch der jüngste Kremser ließ sich nicht so leicht abschütteln und schlug im zweiten Satz zurück. Erneut eine Bahn über 160 Kegel brachte Matthias den zweiten Satzpunkt ein und die vorhandenen Pluskegel brachte er mit 140 Kegel im letzten Satz trocken ins Ziel. Mit 620 Kegel erzielte er unseren zweiten 600er. Mit 583 Schnitt bezwangen wir, die an diesem Tag schwachen Kremser (557 Schnitt) deutlich mit 7:1. Für uns natürlich ein wichtiges Ergebnis für die Meisterschaft und auch für den Kopf, denn nun können wir mit gestärktem Selbstvertrauen nach Sarajevo zum Europapokal fahren!

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