Keine Chance in Zerbst

Mit ambitionierten Zielen haben wir die knapp 8-stündige Reise nach Zerbst angetreten. Die Kegelhalle war ausverkauft und die Zuschauer erwarteten sich ein spannendes Spiel.

Zu Beginn konnten wir ganz gut mit den Deutschen mithalten. Nach der zweiten Bahn war Martin Rathmayer aber schon einige Kegel zurück und konnte diese auch nicht mehr gut machen. Am Ende blieb ihm gegen Lukas Funk ein Satzpunkt und 641 zu 689 Kegel. Lukas Temistokle kämpft sich gegen Christian Wilke nach 0:2-Rückstand ordentlich zurück. Erst mit dem letzten Wurf konnte sich Wilke doch noch den Mannschaftspunkt mit 680 zu 678 Kegel sichern.

Aufgrund dessen war das Viertelfinale in weite Ferne gerückt. Doch Patrick Fritz und Michal Kratochvil zeigten sich gerade auf der ersten Bahn angriffslustig, verloren auch etwas unglücklich den ersten Satzpunkt. Aber dann war Zerbst einfach  eiskalt. Sowohl Nüsslein, als auch Barth ließen dann noch kaum etwas zu, was dazu führt, dass nach drei Bahnen die Sieger der Duelle feststanden. Mit 637 Kegel erspielte Patrick ein ansprechende Zahl, was aber für keinen Satzpunkt gegen den Partiebestwert von 696 Kegel reichte.

Im letzten Durchgang ging es somit nur mehr um Ergebniskosmetik. Bei Jan Mecerod konnte den Ehrenpunkt einfahren. Nach 1:1 spielte er zwei tolle Schlussbahnen und ließ dem einzig schwächelnden Zerbst an diesem Tag mit 660 Kegel keine Chance. Im Österreicherduell ging es eng her. Während Lukas Huber ins Volle brillierte, zeigte Matthias Zatschkowitsch eine starke Abräumleistung nach der anderen. Am Ende setzte sich Huber aber mit 688 zu 670 Kegel durch.

Zerbst erzielte mit 4038 Kegel ein Weltklasse-Ergebnis und ließ uns kaum Chancen. Mit 3899 Kegel knackten wir gerade nicht die 3900 Kegel. Im Endeffekt müssen wir mit den Leistungen in den zwei Spielen allerdings zufrieden sein und anerkennen, dass Zerbst einfach eine Nummer zu groß war.

Zum Schluss gilt es nochmal Danke an Zerbst für die tolle Gastfreundschaft und natürlich geht auch ein großes Dankeschön an alle Fans in Zerbst und Orth raus, die uns zwei unvergessliche Spiele beschert haben.

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