Erfolglose Staatsmeisterschaften

Matthias Zatschkowitsch und Martin Rathmayer konnten bei den Staatsmeisterschafen im Einzel Classic in Hallein kein Wörtchen um den Sieg mitreden und traten bereits Samstag Abend wieder die Heimreise an.

Als NÖ-3 ging Matthias Zatschkowitsch um 11 Uhr ins Rennen. Vor ihm waren erst acht Spieler gestartet und somit war es schwer zu sagen, wo der Cut für die Qualifikation (besten 8 Spieler) ungefähr liegen würde, aber mit 570-580 Kegel war schon zu rechnen. Lukas Huber und Thomas Weiskopf hatte mit Quoten über 580 Kegel bereits vorgelegt. Matthias begann gut und stellte das Visier in Richtung erfolgreiche Qualifikation. Doch auf der zweiten und dritten Bahn fand er überhaupt nicht ins Spiel und benötigte eine Schlussbahn mit 160 Kegel und mehr. Die nicht sehr ergiebige Halleiner Bahn schenkte ihm im Abräumen keinen 9er, der notwendig gewesen wäre, um zumindest die 560er Marke zu überspielen und daher blieb er bei 550 Kegel hängen und es war sehr schnell klar, dass diese Quote nicht für die Qualifikation reichen würde. Am Ende wurde es der 12. Platz. „Zurzeit dominiert einfach die Schule meinen Kopf, da ist es schwer zu 100% auf der Kegelbahn zu sein.“ analysierte ein enttäuschter Matthias, der in ein paar Wochen die schriftliche Matura zu absolvieren hat. In Richtung WM sieht er die Situation aber positiv: „Nach der Schriftlichen (Anm. Matura) sollte der Kopf wieder frei für die WM sein, da werden die Leistungen dann auch wieder kommen.“

Im letzten Durchgang der Qualifikation ging Martin Rathmayer ins Rennen und es war davon auszugehen, dass der Cut irgendwo zwischen 560 und 564 Kegel liegen würde. Normalerweise stellte das für Martin, auch auf einer schwierigen Bahn keine Probleme dar, aber bereits auf der ersten Bahn sah es nach einem Scheitern in der Qualifikation aus. Mit 113 Kegel lag er weit vom Cut entfernt und braucht so sehr starke 90 Wurf um sich doch noch zu qualifizieren. Mit zwei starken Mittelbahnen spielte er sich wieder gut in Szene und schaffte schlussendlich mit 572 Kegel als 6. die Qualifikation. Im Viertelfinale wartete der Tiroler und italienische Legionär Thomas Weiskopf. Ein Duell auf Augenhöhe war zu erwarten und das wurde es auch, auch wenn die Entscheidung bereits nach dem dritten Satz fiel. Weiskopf und Martin agierten Kopf an Kopf auf der ersten Bahn, drei Wurf vor Schluss gelang Weiskopf ein 9er und somit hatte er sich in Führung gesetzt. Mit einem 7er zum Schluss hätte Martin den Satzpunkt noch ergattern können, aber da ihm nur ein 5er gelang, blieb der Punkt beim Tiroler. Im zweiten Satz konnte sich Martin ins Volle in Führung bringen und räumte danach auch tadellos ab, lediglich ein 9er fehlte ihm, um sich von seinem Kontrahenten abzusetzen. Somit hatte der Westösterreicher mit zwei 9er zum Schluss die Chance Martin noch zu überholen und auch in diesem Moment gelang es ihm. Mit dem Rücken zur Wand wusste Martin, dass er nun unbedingt den Satzpunkt benötigte, da sonst der Traum vom Titel vorbei ist. Wieder spielten die beiden lange Zeit auf Augenhöhe, ehe sich Weiskopf wieder mit einem 9er absetzte. Am vorletzten Wurf benötigte Martin einen 9er, es war somit der alles entscheidende Wurf. Es fielen erneut nur 7 Kegel und somit stand Weiskopf als Halbfinalist fest. „Die Enttäuschung ist doch sehr groß, da ich ein gutes Gefühl hatte. Die erste Bahn muss ich gewinnen. Dann wäre auf der letzten Bahn noch alles offen gewesen, aber Thomas hat einfach stärker gespielt und verdient gewonnen.“ sagte Martin nach seinem ernüchternden Ergebnis.

Am Sonntag kürte sich dann Philipp Vsetecka, der wohl zurzeit beste Österreicher, verdient zum Staatsmeister. Zweiter wurde Lukas Huber, der im Halbfinale einen neuen Bahnrekord aufstellte. Den dritten Platz teilten sich die beiden Tiroler Armin Scheiber und Thomas Weiskopf.

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