Mit einem 7:1-Sieg im Nachtragsspiel der 5. Runde gegen Haibrunn Wr. Neustadt am Gründonnerstag konnte sich unsere 2er wieder an die 11. Tabellenposition schieben und tankt Selbstvertrauen für die letzten drei Runden.
Auf einer stumpfen Bahn zeigte unsere 2er eine gute und geschlossene mannschaftliche Leistung und ließen den Wr. Neustädtern keine Chance. Im ersten Durchgang dominierten die superligaerprobten Josef Rathmayer und Marco Brandner die Gäste. Mit einem guten Start von 141 Kegel und gleichzeitig einen schlechten Start seines Gegners (108 Kegel) zog Josef schon auf der ersten Bahn fast uneinholbar davon. Auch die zweite Bahn sicherte er sich trocken mit 135:123 Kegel. Nachdem er mit mageren 124 Kegel das Duell im dritten Satz bereits für sich entschied, war es zu verkraften, dass er den letzten Satzpunkt um einen Kegel verpasste. Mit 534 Kegel kam er nicht an sein Leistungsmaximum heran, aber für diesen Tag war es eine ordentliche Leistung. Auch Marcos Gegner zeigte zu Beginn wenig Gegenwehr und so konnte sich Marco einen schwachen Start mit 128 Kegel leisten und dennoch punkten. 150 Kegel auf der zweiten Bahn zeigten aber dann sein Leistungpotenzial. Leider ging die gute Kugelführung auf der dritten Bahn etwas verloren, sodass er das 2:1 hinnehmen musste. Auf der letzten Bahn bäumte er sich aber nochmal auf und sicherte sich mit 147 Kegel locker den dritten Satzpunkt und setzte sich mit 550:502 Kegel durch.
Es war damit bereits alles angerichtet: 2:0 und 95 Kegel Vorsprung waren mehr als nur eine gute Ausgangsposition. Und da auch noch Scholle wie aus dem FF startete und mit 150 und 144 Kegel seinem Gegner mit 59 Kegel auf Abstand hielt, war auch dieses Duell schon so gut wie entschieden. Doch Scholle fand auf den zweiten 60 Wurf nicht mehr in die Spur und musste Satz Nr. 3 mit 117:124 Kegel abgeben. Obwohl Scholle weiterhin über 50 Kegel vorne war, wusste er wie er die Partie noch spannend machen kann, doch am Ende rettete er mit 524:508, 16 Kegel ins Ziel und holte den dritten Mannschaftspunkt für uns. Roman bekam es mit dem stärksten Wr. Neustädter zu tun und dieser zeigte gleich mal, dass er das auch ist. Roman hatte den starken Wurfserien des Gegners auf den ersten drei Bahnen wenig entgegenzusetzen, vor allem deshalb, weil bei ihm immer der ein oder andere Zentimeter auf die Gasse fehlte. Zudem kam bei schönen Würfen etwas Pech und so musste Roman über die Genauigkeit auf die Einzelkegel seine Quote retten. Auf der letzten Bahn wurde er für die Geduld belohnt und holte mit starken 153 Kegel seinen Ehrensatzpunkt und lieferte dazu noch eine passable Quote von 526 Kegel ab.
3:1 der Zwischenstand und weiterhin betrug der Kegelvorsprung 95 Kegel, den Bitzi und Fritz nun verteidigen mussten. Aber von nur verteidigen konnte keine Rede sein. Vor allem Fritz legte einen blitzsauberen Start hin. Mit 143 und 151 Kegel stellte er die Leistung von Scholle auf den ersten 60 Wurf ein und sicherte sich beide Satzpunkte. Auch 131 Kegel auf der dritten Bahn reichten für den dritten Satzpunkt und damit für den Mannschaftspunktgewinn. Eine weitere solide Bahn mit 134 Kegel brachte ihm keinen Satzpunkt mehr, aber die Tagesbestleistung von 559 Kegel. Bitzi lieferte ebenfalls ein gutes Spiel ab. Mit 123 Kegel kam er aber eher schleppend aus den Startlöchern, für den Satzpunkt war es aber genug. Im zweiten Satz setzte er sich mit 141 Kegel von seinem Gegner ab und vollendete unseren fünften Mannschaftspunkt auf der dritten Bahn mit 137 Kegel. Erneut 137 Kegel reichten auf der letzten Bahn nicht für den vierten Satzpunkt, aber da war das Spiel bereits gelaufen. Mit 538 Kegel spielte er genau den Mannschaftsschnitt. Mit einem 7:1 ziehen wir damit wieder an Hainburg vorbei und liegen nun mit 11 Tabellenpunkten gleichauf mit dem Tabellenzehnten aus Mistelbach. Beide direkten Duelle haben wir noch vor uns, jeweils auswärts. Dieser Sieg gibt auf jeden Fall Selbstvertrauen für die drei noch anstehenden Aufgaben, aber die Entscheidung wird ganz klar in den direkten Duellen mit Mistelbach und Hainburg fallen. Das wir das Zeug haben beide zu schlagen steht außer Frage!