In der 5. Frühjahresrund war Grün Weiß Micheldorf bei uns zu Gast. Die von Abstiegssorgen geplagten Micheldorfer wollten möglichst viele Mannschaftspunkte mit nach hause nehmen. Große Hoffnung war dafür natürlich deren Nummer 1 Thomas Langbauer, der gleich im ersten Durchgang gegen Honza Mecerod punkten sollte. Allerdings zeigte Honzi erneut seine ansteigende Formkurve und ließ Langbauer so gut wie keine Chance. Honzi spielte vor allem auf der letzten Bahn eine sensationelle Partie und stellte seine persönliche Bestleistung von 693 Kegel ein und wies die Nummer 1 der Gäste mit 3:1 in die Schranken. Glatt mit 4:0 gewann Martin Rathmayer gegen Daniel Ecker, wobei man dabei sagen muss, dass Martin einen ganz besonderen Tag erlebte, denn mit 753 Kegel holte er sich nicht nur den Bahnrekord sondern auch den Österreichrekord.
Über 200 Kegel hatten wir bereits Vorsprung und der zwischenzeitliche Mannschaftsschnitt war nicht von schlechten Eltern. Leider hatten Patrick und Luki nicht ihren besten Tag. Patrick kämpfte sich mit Kreuzschmerzen durch das gesamte Spiel und verlor gegen den großen Kapitän der Micheldorfer Gabrial Kaiblinger mit 0:4. Luki blieb auch klar unter seinen Möglichkeiten, allerdings erkämpfte er auf jeder Bahn den Satzpunkt und gewann bei 633 zu 589 Kegel den Mannschaftspunkt.
Im letzten Durchgang zeigte Matthias Zatschkowitsch erneut seine starke Form. Mit 722 Kegel erzielte er die zweitbeste Quote an diesem Tag, spielte auf Bahn 4 über 200 Kegel und gewann glatt mit 4:0 gegen Thomas Futschik. Michal Kratochvil schien schön langsam aus seinem Formtief heraus zu kommen. Von Beginn weg wirkte er sehr konzentriert und stabil und zeigte eine durchwegs sehr gute Leistung. Mit 653 Kegel gab er gegen seinen Landsmann Tomas Cozik einen Satzpunkt ab und gewann den 5. Mannschaftspunkt für uns.
Mit 4022 Kegel knackten wir erneut die 4000er-Marke und konnte einen überzeugenden 7:1-Erfolg feiern. Damit halten wir unsere Verfolger Kleinwarasdorf und Schwaz mit 5 Tabellenpunkten weiter auf Abstand. In der 6. Runde treffen wir nun in Tirol auf unseren Verfolger Schwaz. Es wird ein äußerst schweres Spiel. Bis jetzt haben die Schwazer nur ein Heimspiel verloren und das gegen Neunkirchen. Es wird also ein absolutes Topspiel bei dem wir zeigen wollen, dass wir auch in Schwaz eine ansprechende Leistung bringen können.