Aufgrund der äußerst schlechten Auslosung im NÖ-Cup bekamen wir es in der ersten Runde bereits mit St. Pölten zu tun. Nach dem Sieg im November über St. Pölten ging es für uns nun am vergangenen Sonntag nach Neunkirchen. Dort spielten wir gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der Superliga. Und so ehrlich müssen wir sein, im Jänner waren wir in der Liga in Neunkirchen chancenlos. ABER wir wussten auch, dass wir nicht unsere beste Leistung gezeigt haben.
Im ersten Durchgang kämpften Honza Mecerod und Michal Kratochvil gegen Philipp Vsetecka und Lukas Huber um eine gute Ausgangsposition für die weiteren Durchgänge. Michal zeigte nach seiner sehr guten Leistung vom Samstag erneut einen Aufwärtstrend und hielt mit dem nicht ganz fitten Einzelweltpokalsieger mit. Am Ende verlor er mit 616 zu 618 nur 2 Kegel. Philipp Vsetecka zeigte gegen Honza Mecerod seine bisher beste Leistung auf den Neunkirchner-Bahnen und brachte Neunkirchen somit viele Pluskegel ein. Vsetecka beendete sein Spiel mit 684 Kegel. Honza konnte erneut zeigen, dass die Form ansteigend ist. Er spielte 619 Kegel und verlor somit 65 Kegel.
Lukas Temistokle und Martin Rathmayer gingen mit minus 67 Kegel auf die Bahn. Das Ziel war ganz klar, den Kegelrückstand so gut es geht wett zu machen. Zunächst ließen es die Gegner nicht zu, aber gerade Martin konnte Gollubits auf den zweiten 60 Wurf ordentlich distanzieren und holte mit der Tagesbestleistung von 698 satte 88 Kegel auf. Luki hatte nur auf einer Bahn Probleme, sonst wäre auch bei ihm mehr drinnen gewesen. Er blieb jedoch an Luzan dran und verlor mit 637 zu 640 nur 3 Kegel.
Somit lagen wir vor dem letzten Durchgang nun 18 Kegel voran. Allerdings war im letzten Durchgang fraglich, ob Patrick durchhalten würde, da ihm Kreuzprobleme plagten. Er kämpfte sich aber bis zum Schluss durch und blieb Nationalteamspieler Markus Vsetecka stehts auf den Fersen. Nebenan hatte Matthias Zatschkowitsch den Legionär und Bahnwart der Neunkirchner übers ganze Spiel im Griff und ließ keinen richtigen Angriff der Neunkirchner mehr zu. Am Ende verlor Patrick mit 572 zu 583 Kegel so gut wie nichts und Matthias holte mit 642 zu 609 weitere 33 Kegel für uns.
Endergebnis: Neunkirchen 3744 Kegel, Orth 3784 Kegel und somit sind wir der Aufsteiger ins NÖ-Cupfinale, das ebenfalls in Neunkirchen stattfinden wird.
Außer dem KSK OMV Gänserndorf steht noch kein weiterer Gegner fest. Der Sieg in Neunkirchen tut natürlich gut. Zum einen, da wir im Hinblick aufs Champions League Final-4 gesehen haben, dass wir absolute Topteams besiegen können und zum anderen, da die knappe Heimniederlage in der Superliga natürlich noch irgendwo in den Köpfen der Spieler herumschwirrt.