Nach dem Rückspiel in der Champions League in Ungarn folgte eine Woche darauf schon das nächste Meisterschaftsspiel. Wir waren beim SKV Schlaining in Kleinwarasdorf zu Gast. Die von Abstiegssorgen geplagten wollten wir möglichst erst gar nicht ins Spiel kommen lassen und so nahm sich Matthias Zatschkowitsch im ersten Durchgang gleich deren Nummer 1 zur Brust. Mit Matthias startete Martin Rathmayer. Aber der Start gehörte ganz den Burgenländern. Beide Akteure konnten den ersten Satz gewinnen. Im zweiten Satz konnten Martin und Matthias allerdings das Spiel drehen und gaben ab diesem Zeitpunkt keinen Satzpunkt mehr ab. Matthias setzte sich im Duell der Mannschaftsbesten mit 691 zu 653 Kegel durch. Martin holte seinen Mannschaftspunkt ebenfalls mit 3 zu 1 Satzpunkten und 642 zu 590 Kegel.
Den 91-Kegelvorsprung konnten Patrick Fritz und Lukas Temistokle im zweiten Durchgang ausbauen. Luki hatte seinen Gegner übers ganze Spiel im Griff und gewann deutlich mit 4:0 und 621 zu 546 Kegel. Patrick misslang der Start ins Spiel etwas, behielt aber gerade auf den Mittelbahnen die Oberhand und brachte seinen Vorsprung nach schwachem Volle auf der letzten Bahn mit einer tollen Abräumleistung nach Hause. Patrick spielte genau 600 Kegel und sein Gegner 578 Kegel.
Der Matchplan ging somit vollends auf. Jetzt waren unsere Legionäre gefragt auch die letzten zwei Mannschaftspunkte zu holen. Michal teilte sich den ersten Satz mit seinem Gegner. Auf der zweiten Satz konnte er sich dann um über 20 Kegel von seinem Gegner absetzen, der schlug jedoch postwendend zurück und lag nun kegelmäßig in Führung. Die letzte Bahn musste nun die Entscheidung bringen. Michal behielt die Nerven und gewann das Duell mit 2,5 zu 1,5 Satzpunkten und 577 zu 571 Kegel. In einer aufsteigenden Form zeigte sich Honza Mecerod. Mit 180 Kegel im ersten Satz setzte er ein erstes Ausrufezeichen gegen einen befreit aufspielenden Gegner. Satzpunkt 2 wurde zwischen den beiden aufgeteilt, ehe Honza im dritten Satz für die Vorentscheidung sorgte. Mit einer sehr starken Schlussbahn holte Honza einen weiteren Satzpunkt und erzielte mit 667 Kegel unsere zweitbeste Quote an diesem Tag.
Mit 3798 Kegel dürfen wir auch keinen Fall unzufrieden sein. Interessant wird der Vergleich mit dem zweiten Spiel in Kleinwarasdorf, wenn es gegen den Tabellennachbar geht.
Am kommenden Samstag bestreiten wir das Heimspiel gegen den nächsten Gegner mit Abstiegssorgen. Der Grün Weiß Micheldorf bewiese allerdings, dass er gerade zuhause jeden Gegner gefährlich werden kann. Sie holten zuhause gegen St. Pölten einen wichtigen Tabellenpunkt.