Titelchancen dahin

Im Spitzenspiel und für uns das Spiel der letzten Chancen auf den Meistertitel konnten wir mit der Heimstärke der Neunkirchner Kegler nicht mithalten. Es setzte am Ende eine klare 6:2-Niederlage mit 146 Kegel Rückstand.

Im ersten Durchgang sah es zunächst nach einer wahren Hinrichtung aus. Lukas Huber startete fulminant ins Spiel, während Patrick Fritz daneben zwar ebenfalls gut begann, aber die beiden Mittelbahnen leider komplett zu vergessen waren. Eine starke Schlussbahn brachten ihm im Endeffekt noch auf 596 Kegel, aber Lukas Huber blieb mit der Tagesbestleistung von 701 Kegel satzpunkteverlustfrei. Martin Rathmayer startete gegen Philipp Vsetecka schwach. Er verschenkte den ersten Satzpunkt mit einem Fehlwurf und im zweiten Satz hatte er Vsetecka nichts dagegenzusetzen. Erst im dritten Satz konnte er eine Schwächephase von Vsetecka nutzen und lag nun plötzlich Kegel voran. Für den Mannschaftspunkt musste er nun den letzten Satz gewinnen. Nach dem Volle lag er jedoch schon 19 Kegel zurück. Mit einer großen Portion Glück in Form von sechs 9ern ins Abräumen, fing er seinen Gegner aber dennoch ab und holte mit 648 zu 642 Kegel unseren ersten Mannschaftspunkt.

99 Kegel betrug der Kegelrückstand allerdings schon. Jetzt hieß es einige Kegel gut zu machen um den Turnaround doch noch zu schaffen. Matthias spielte von Beginn weg druckvoll und ließ dem Slowenen Janze Luzan keine Chance. Mit einem glatten 3:1 und 689 zu 634 Kegel überrollte er seinem Gegner. Zwischen Honza Mecerod und Manuel Spreng entwickelte sich ein enges Duell mit dem besseren Ende für den Neunkirchner. Allerdings hatte es sich Honza selbst zuzuschreiben, dass er das Duell nicht für sich entschied. Er vergab mit einem Fehlwurf kurz vor Schluss den Strara und verlor somit knapp mit 601 zu 604 Kegel.

Somit stand es 2:2 nach zwei Durchgängen und der Kegelrückstand betrug noch immer 47 Kegel. Nun war ein Powerstart von Michal Kratochvil gegen Bojan Vlakevski und Lukas Temistokle gegen Markus Vsetecka notwendig. Dieser blieb leider aus. Lukas holte auf der ersten Bahn in etwa die selbe Kegelanzahl auf, die Michal auf der ersten Bahn verlor. Nachdem auf der zweiten Bahn beide Neunkirchner punkten konnten, waren wir nun endgültig gebrochen. Vsetecka setzte sich im dritten Satz ab und brachte die Führung gegen Luki nach Hause. Michal war mit 577 zu 657 Kegel schlussendlich chancenlos.

So gewann Neunkirchner das Spiel verdient mit 6:2 und damit sind unseren Chancen auf die Titelverteidigung leider dahin. Damit heißt es nun den zweiten Tabellenplatz mit aller Kraft zu verteidigen.

Aber natürlich gilt der Blick zunächst mal dem Champions League Hinspiel am kommenden Samstag gegen Szeged. Es bedarf wohl einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den ersten zwei Spielen im Frühjahr, aber nichts ist unmöglich, auch wenn die Ungarn wohl der Favorit sind.

 

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