In der 8. Herbstrunde hatten wir zuhause die Chance uns vom SKC Kleinwarasdorf auf 3 Tabellenpunkte zu distanzieren und somit den 2. Tabellenplatz zu festigen. Allerdings waren die Duelle gegen die Burgenländer in den letzten Jahren immer äußerst eng gewesen, also waren wir auch diesmal auf ein enges Duell eingestellt.
Doch der Start war alles andere als gelungen. Martin Rathmayer konnte gegen Namensvetter Martin Janits zwar mithalten, der erste Satzpunkt ging trotzdem knapp mit 173 zu 172 Kegel an die Nr. 1 der Burgenländer. Auf den darauffolgenden zwei Bahnen zeigte unser Martin ein schlechtes Abräumspiel, sodass Janits eigentlich keine Probleme hatte die Satzpunkte zu gewinnen. Im letzten Satz konnte Martin seine Quote mit 187 Kegel nochmal retten und insgesamt 653 Kegel erzielen. Janits spielte allerdings 189 Kegel auf der letzten Bahn und erzielte mit 714 Kegel Tagesbestwert. Honza Mecerod misslang der Start total. Mit 135 Kegel lag er gleich mal 33 Kegel gegen Landsmann Ondrej Sobcak zurück. Doch mit einem gewaltigen Kämpferherz holte er sich die beiden Mittelsätze und benötigte aufgrund des Kegelrückstands auch noch den letzten Satzpunkt. Leider war in diesem der Legionär der Kleinwarasdorfer der Stärkere und so blieb auch dieser Punkt mit 626 zu 620 Kegel bei den Gästen.
Im zweiten Durchgang zeigte sich Lukas Temistokle vom Zwischenstand nicht irritiert und zeigte gegen Christoph Eßmeister eine tolle Leistung. Mit 687 Kegel zeigte er von Beginn war ein konstantes Spiel und nahm seinem Gegner damit satte 118 Kegel ab. Erster Mannschaftspunkt und die Gesamtkegel konnte er damit wieder auf unsere Seite holen. Der Druck für Patrick Fritz war schon größer, denn jeder wusste, dass neben Matthias und Luki noch ein dritter einen Mannschaftspunkt holen musste. Patrick zeigte von Beginn weg keine Nervosität, spielte wirklich eine tolle Partie und behielt in den entscheidenden Momenten gegen den slowenischen Legionär von Kleinwarasdorf Kristjan Mijatovic die Oberhand. Nur den zweiten Satzpunkt musste er abgeben, auf den restlichen Bahnen blieb er der Sieger und in einem hochklassigen und spannenden Duell setzte er sich schlussendlich mit seiner neuen persönlichen Bestleistung von 670 zu 664 Kegel durch.
57 Kegel lagen wir nun voran und natürlich zweifelte niemand daran, dass Matthias den entscheidenden Mannschaftspunkt im letzten Durchgang gegen Peter Brandstetter holen würde. Allerdings konnte Brandstetter Matthias im ersten Satz seit über einem Jahr zuhause in der Liga wieder einen Satzpunkt abnehmen. Von diesem Zeitpunkt an war es allerdings eine klare Angelegenheit für Matthias. Er ließ seinen Gegner nie wieder an ihn herankommen und gewann das Duell mit 3:1 und 677 zu 592 Kegel. In einem weniger hochwertigen Duell zwischen Michal Kratochvil und Franz Wendl setzte sich unser Michal mit 2,5 zu 1,5 Satzpunkten durch. Auf der ersten Bahn nutzte Michal die Schwächen seines routinierten Gegners ins Volle aus. Im zweiten Satz holte er sich mit zwei 9ern kurz vor Schluss den hart umkämpften Satz und den Duellsieg sicherte er sich im dritten Satz mit einem 5er am letzten Wurf, womit er einen halben Satzpunkt holen konnte. Mit 584 zu 573 Kegel blieben allerdings beide unter den Erwartungen.
Ende gut, alles gut. Trotz holprigem Start konnte am Ende ein ungefährdeter 6:2-Heimerfolg mit 648 Schnitt eingefahren werden.
Nach einer Woche Pause geht es in der abschließenden Herbstrunde auswärts gegen den BSV Voith St. Pölten. Danach folgt schon das Champions League Hinspiel in Orth gegen den KK Belgrad.
Es warten also noch heiße Wochen auf uns!!