Den Österreichischen Sprint-Staatsmeisterschaften drückte Matthias Zatschkowitsch seinen Stempel auf. Mit Ergebnissen zwischen 218 und 239 Kegel zeigte er eine Konstanz auf unglaublich hohen Niveau und konnte deshalb auch jedes Duell mit 2:0 für sich entscheiden.
Durch die zweitbeste Leistung in der Setzungsrunde (219) hatte er für die 1. Runde ein Freilos und stieg so erst in der 2. Runde (letzten 16) ein. Dort hieß der Gegner Marc Wallner, der mit 224 Kegel in der 1. Runde aufzeigte. Matthias ließ ihm aber von Beginn an keine Chance und hatte nach seiner ersten Bahn mit 129 Kegel eine realistische Chance den Österreichrekord im Sprintbewerb zu holen (245 Kegel). Doch leider lief das Abräumen auf der zweiten Bahn nicht nach seinen Wünschen und so verpasste er den Rekord um 6 Kegel.
Im Viertelfinale war Robert Pucher sein Gegner. Der Kärntner erzielte in der Setzungsrunde 205 Kegel und war daher nicht zu unterschätzen. Matthias gab auch ihm nicht annähernd eine Angrifffläche und setzte sich mit 113 und 111 Kegel erneut souverän mit 2:0 durch.
Im Halbfinale wartete Armin Stocker vom ESV Leoben auf unser Aushängeschild. Der Steirer konnte im Viertelfinale Markus Vsetecka eliminieren und natürlich war er Matthias aus sämtlichen Superligaspielen gegeneinander bekannt. Mit 218 Kegel schlug er Armin um satte 34 Kegel und ebenfalls mit 2:0. Damit stand der Titelfavorit mit weißer Weste im Finale.
Und dort hieß der Gegner Lokalmatador und Bahnbetreiber Martin Janits. Martin hatte auf beiden Bahnen mehr ins Volle, konnte den Vorsprung aber auf keiner Bahn übers Abräumen retten. So gewann Matthias beide Bahnen und krönte sich verdient zum Sprint-Staatsmeister.
Auch vor dem Mikrofon machte er eine souveräne Figur, denn der ORF Burgenland war vor Ort und führte anschließend das Siegerinterview.
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