Zwei Tabellenpunkte aus St. Pölten entführt

Mit 7:1 konnte überraschend klar das Spitzenspiel gegen BSV Voith St. Pölten auf den Voithbahnen gewonnen werden. Wir lachen daher weiterhin von der Tabellenspitze. Noch immer punktegleich mit dem SKC Kleinwarasdorf.

Im Startdurchgang traf Michal Kratochvil auf Philipp Vsetecka und Martin Rathmayer auf Thomas Langbauer. Der erste Satz war in beiden Duellen hart umkämpft. Martin und Philipp behielten dabei knapp die Oberhand. Durch technische Probleme war dann erst mal eine 10 minütige Pause angesagt. Als das Spiel wieder aufgenommen werden konnte, musste Thomas Langbauer nach zwei weiteren Würfen aufgrund einer Knöchelverletzung von der Bahn. Martins neuer Gegner war nun der überaus talentierte Florian Quirin. Dieser konnte zunächst auch noch mit ihm mithalten, allerdings feuerte Martin im Abräumen ein paar Neuner nach und holte sich somit auch Satz Nr. 2. Auch die weiteren zwei Sätze konnte er für sich entscheiden und so holte er mit einem souveränen 4:0 und der Tagesbestleistung von 646 Kegel den Mannschaftspunkt. Michal verpasste den Satzpunkt auf der zweiten Bahn ebenfalls knapp, ehe Philipp auf der dritten Bahn nicht zu schlagen war. Aber auf der letzten Bahn holte Michal mit einem tollen Schluss nochmal wichtige Kegel auf und erzielte mit 617 Kegel eine starke Leistung.

Wie erwartet gingen wir mit einem 1:1, aber mit doch einem schönen Kegelpolster von 52 Kegel in den zweiten Durchgang. Dieser war auch äußerst richtig weisend. Denn entweder du gewinnst oder verlierst das Spiel in St. Pölten im zweiten Durchgang. Zunächst sah es nicht gut aus für uns. Patrick (gegen Filip Dejda) und Luki (gegen Markus Vsetecka) musste beiden den ersten Satzpunkt abgeben. Patrick verlor auch noch den zweiten Satz knapp, stand also schon gehörig unter Druck nach 60 Wurf. Luki konnte im zweiten Satz mit einer überzeugenden Abräumleistung zurückschlagen und stellte auf 1:1. Die dritte Bahn war nichts für schwache Nerven. Mit einem starken Finish holte sich Luki noch einen halben Satzpunkt, sodass die letzte Bahn im Duell gegen Markus die Entscheidung bringen musste. Auch Patrick konnte nun anschreiben und aufgrund der geringen Kegeldifferenz war der Mannschaftspunkt auch in diesem Duell machbar. Und Patrick zündete ein Feuerwerk, spiele eine Gasse wie die andere und setzte sich schnell von Dejda ab. Zu Beginn des Abräumens war er bereits 10 Kegel voraus und brachte diese auch ins Ziel. Mit 624 zu 613 Kegel holte er unseren zweiten Mannschaftspunkt. Nun blickte alles auf die letzten Würfe im Duell Luki gegen Markus. Erneut konnte Luki eine bereits verloren geglaubte Bahn mit den letzten Würfen noch spannend machen. Aber es lag an Markus das Duell zu entscheiden. Am letzten Wurf hatte der St. Pöltner drei Kegel stehen und musste alle treffen um das Duell für sich zu entschieden. Er spielte die drei Kegel richtig an, jedoch etwas zu dick und so fielen nur 2 Kegel um und Luki stand mit 2,5 zu 1,5 Satzpunkten als Sieger trotz weniger Kegel (623:625) fest.

Besser hätte es nicht laufen können. Und mit diesem positiven Gefühl betraten Honza (gegen Alexander Tischler) und Matthias (gegen Matko Bulka) die Bahn. Honza spielte grundsätzlich ein sehr gutes Spiel, verpasste es aber immer wieder doch noch ein paar Kegel mehr rauszuholen. Mit 157, 148 und 150 Kegel hatte er den Mannschaftspunkt mit einer 3:0-Führung bereits vor der letzten Bahn sicher. Der letzte Satz ging klar mit 162:143 Kegel an Alex. Honzi blieb zwar mit 598 Kegel als einziger Spieler von uns unter 600 Kegel, aber trotzdem hatte er sich nichts vorzuwerfen. Punkt gemacht und somit seine Aufgabe erledigt. Also kein Grund deshalb böse zu sein. Matthias lieferte sich einen ordentlichen Fight mit Matko. Er erwischte den besseren Start und konnte auf 1:0 stellen, ehe Matko mit einer 170er Bahn zurückschlug. Im dritten Satz behielt Matthias wieder knapp die Oberhand und auch auf der letzten Bahn war unser Kapitän siegreich. Somit vollendete er eine geschlossen starke Mannschaftsleistung mit dem 5. Duellsieg. Mit 644 Kegel war er zweitbester Spieler an diesem Tag und erneut einer unserer Erfolgsgaranten.

Mit 3752 Kegel erzielten wir erneut eine starke Auswärtsleistung und holten den für uns so wichtigen Auswärtssieg in St. Pölten. Dass es gleich ein 7:1-Sieg wurde, war eine taktische Meisterleistung von Matthias, aber auch ein unglaublicher Kampfgeist von allen sechs Spielern.

Mit dem SKC Kleinwarasdorf wartete am nächsten Samstag zuhause die nächste schwere Aufgabe auf uns. Tabellenerster gegen Tabellenzweiter, beide gleichviele Tabellenpunkte, also geht es unmittelbar um die Tabellenführung und um die bessere Ausgangslage fürs letzte Meisterschaftsviertel. Wir freuen uns!!

Das könnte dich auch interessieren...

Orther Dominanz bei NÖ-Cupfinale!!

Am 22.03.2026 stand das Nö Cupfinale auf den Bahnen in Mank statt. Für den KSK Orth qualifizierten sich unsere Aushängeschilder und Nationalspieler Rathmayer Martin, Lukas Temistokle und Matthias Zatschkowitsch!! Martin Rathmayer begann, legte Bahnrekord vor und spielte mit einem grandiosen Vollespiel von 444 Kegel eine Gesamtzahl von 680 Holz. Im letzten Durchgang des Tages jedoch

Sieg gegen Schneegattern!!

Am 21.03.2026 trafen die Mannen des KSK Orth Donau auf das punktelose Schlusslicht ASKÖ KSC Schneegattern. Die Vorzeichen standen gut und genau so begann die Partie. Rathmayer Martin legte mit Tagesbestleistung von 680 Holz mächtig los und legte den Grundstein mit Mecerod Jan mit 640 Holz im 1. Durchgang. Im Mitteldurchgang rückte Erdelyi Manuel für

Ungefährdeter 7:1 Sieg in St. Pölten!!

Am 7.3.2026 traf man auf den Voith-Bahnen zum wahrscheinlich letzten Spiel auf der Anlage des BSV Voith St. Pölten. Diese Unsicherheit und Ungewissheit über den weiteren Verlauf von St. Pölten spiegelte sich bis hin zum Betreuerteam wider. Die Orther ließen sich aber davon nicht abbringen ein solides Spiel auf den Voith Bahnen abzuliefern um dem

8:0 Erfolg in Kleinwarasdorf!!

Am 28.02. gastierten die Mannen des KSK Union Orth/Donau im burgenländischen Kleinwarasdorf. In den letzten Partien gegen Kleinwarasdorf plagten sich die Orther oft und konnten dort nicht immer einen Sieg einfahren. Dieses Jahr starteten die Burgenländer nicht mit ihrer Kampfmannschaft, somit erleicherte dieser Umstand das Spiel. Für Orth begann diesmal Luki Temistokle mit 637 und

Keine Chance in Zerbst

Mit ambitionierten Zielen haben wir die knapp 8-stündige Reise nach Zerbst angetreten. Die Kegelhalle war ausverkauft und die Zuschauer erwarteten sich ein spannendes Spiel. Zu Beginn konnten wir ganz gut mit den Deutschen mithalten. Nach der zweiten Bahn war Martin Rathmayer aber schon einige Kegel zurück und konnte diese auch nicht mehr gut machen. Am